Episode 1x34
Szene 1
[BRADY SCHREIT]
SASHA: Da ist jemand ziemlich unglücklich.
TRUDY: Ja.
SASHA: Klasse Party gestern Nacht.
TRUDY: Hmm.
Szene 2
AMBER: Was machst du denn hier? [KUSS]
SASHA: Ich wollte dich sehen, ich hab ne Idee.
AMBER: Was denn für eine?
SASHA: Eine von der du absolut begeistert sein wirst. Wollen wir wetten?
AMBER: Du bist verrückt, weißt du das?
SASHA: Ja, aber nur verrückt nach dir. Also was sagst du?
AMBER: Zu was?
SASHA: Zu meiner Idee.
AMBER: Sasha, du hast mir immer noch nicht gesagt, was für eine Idee das ist.
SASHA: Ja, ich glaube da hast du Recht.
AMBER: Also?
SASHA: Also, wie wärs wenn du und ich einen Tag frei nehmen? Wenn wir sofort gehen haben wir den ganzen Tag für uns. Ich habs mir überlegt. Du brauchst
dringend mal Abstand und heute macht hier sowieso keiner was. Und ich weiß, das wir viel Spass haben werden. Also, was sagst du?
AMBER: Ich finde das hört sich sehr gut an.
SASHA: Ist das ein ja?
AMBER: Aber wo gehen wir hin?
SASHA: Ich hab da schon was im Kopf.
Szene 3
ZANDRA: Hi. Brummbär. Du schnarchst.
LEX: Ich schnarch nicht.
ZANDRA: Doch tust du.
LEX: Tu ich nicht. Wenn man schnarcht schläft man, ich hab aber nicht geschlafen.
ZANDRA: Was hast du dann gemacht?
LEX: Ich hab unmengen von Essen in mich reingestopft. Zuviel getrunken ..
ZANDRA: Lex!
LEX: Das ganze Gesinge.
ZANDRA: Ich meine, was weißt du noch von heute Nacht?
LEX: Hmm, ich muss dir was erzählen Zan, hör zu.
ZANDRA: Was denn?
LEX: Ich hab ein Problem mit meinem Gedächtnis. Du musst mir auf die Sprünge helfen.
Szene 4
KINDER: Hey, da im Gras.
Szene 5
[SALENE BRICHT UND WEINT]
AMBER: Das soll wohl ein Witz sein, worauf hab ich mich da bloß eingelassen.
Szene 6
[RYAN TRÄUMT]
ZANDRA: Ich hab hier einen wunderbaren Fisch für dich.
RYAN: Urghh!
Szene 7
RYAN: Was wollt ihr zwei hier?
KIND: Hi, na wie gehts? Äh, willst du nen Bonbon?
Szene 8
ZANDRA: Also, was willst du essen mein hungriger Bär? Bohnen mit Eiern, Eier mit Eiern, Bohnen mit Bohnen, Bohnen, Eier und Bohnen oder ein Eier
und Bohnen Sandwich?
LEX: Wie war das doch gleich? Bohnen und?
ZANDRA: Ich versuche nur meinem geliebten Mann Frühstück zu machen.
LEX: Ok, ok. Aber ich hab ne bessere Idee.
ZANDRA: Die wäre? Und keine Witze jetzt, ich hab auch hunger.
LEX: Klar. Wir sind doch verheiratet.
ZANDRA: Ja.
LEX: Und das ist der erste Morgen von unseren Flitterwochen.
ZANDRA: Richtig.
LEX: Und wenn das richtige Flitterwochen wären, ganz normale, so wie früher, wären wir bestimmt in einem guten Hotel abgestiegen und würden von
tausend Leuten bedient werden.
ZANDRA: Lex, was willst du eigentlich sagen?
LEX: Der Punkt ist, ich will nicht, das meine Frau am Morgen nach der Hochzeit am Herd stehen muss. Das ist unmöglich.
ZANDRA: Du meinst, du machst was zum Frühstück?
LEX: Tzz, also ich bitte dich.
ZANDRA: Was denn dann?
Szene 9
TRUDY: Jetzt wird aber geschlafen meine Süße. Ganz ruhig. Schlafen, ja?
Szene 10
LEX: Ryan! Bohnen auf Toast! Zwei Mal, aber schnell!
Szene 11
[BRADY SCHREIT]
Szene 12
LEX: Ryan! Hörst du mich nicht?
PATSY: Arme Zandra, und mit dem muss sie jetzt zusammen leben.
CLOE: KC? Der sieht aber nicht gut aus.
PATSY: Das geschieht ihm Recht.
CLOE: Das war Lex. Er hat ihm Alkohol gegeben.
PATSY: Aber er hat ihn nicht gezwungen ihn zu trinken. Lass es nicht an Bob aus. Er will doch nur nett sein.
KC: Hör zu, lass mich einfach in Ruhe. Ok? Ich will nur in Frieden sterben.
CLOE: Sterben? Wird er jetzt wirklich?
PATSY: Natürlich nicht, außer du zündest ein Streichholz an seinem Atem an.
CLOE: Können wir vielleicht irgendwas für dich tun KC?
KC: Geht weg.
CLOE: Willst du Wasser? Nen Becher Tee?
PATSY: Oder ein fettiges Würstchen? [KC ÜBERGIBT SICH] Anscheinend nicht.
Szene 13
JACK: Hilfe, kann mir jemand helfen? Hilfe!
Szene 14
AMBER
UND SASHA LACHEN
Szene 15
KIND: Willst du auch mal? Wir würden eigentlich lieber auf ein bewegliches Ziel werfen.
RYAN: Ach ja?
KIND: Katzen, Hunde, irgendwas. Gehörst du zu nem Stamm?
RYAN: Nein.
KIND: Willst du einen gründen?
RYAN: Wozu denn?
KIND: Manchmal braucht man doch jemanden der einem den Rücken frei hält. Wir zwei halten zusammen wie Pech und Schwefel.
RYAN: Ich hab keine Lust mehr auf andere aufzupassen. Ich pass jetzt auf mich selber auf.
AMBER UND SASHA LACHEN
RYAN: Schnell, versteckt euch.
KIND: Wer ist das?
RYAN: Äh, die Demon Dogs. Mach das nicht.
KIND: Danke.
AMBER: Wieso starrst du mich so an?
SASHA: Ich speicher dich in meiner Erinnerung und zwar von allen Seiten.
AMBER: Wieso?
SASHA: Oh, sicher ist sicher.
KIND: Sind die wirklich so fies, die Demon Dogs?
SASHA: Hey, wer zuerst da vorne ist.
Szene 16
AMBER: Also, wann sagst du mir endlich wo wir eigentlich hin gehen?
SASHA: Wenn wir da sind. Es ist nicht mehr weit, komm schon.
Szene 17
TRUDY:
Salene.
SALENE: Hi.
TRUDY: Suchst du irgendwas?
SALENE: Äh, nein. Essen? Bestimmt nicht. Ich hab gestern Abend genug für die nächste Woche gegessen. Zwei Wochen, wie fandest du es?
TRUDY: Es war gut.
SALENE: Gut? Es war das beste Essen was ich je gegessen hab. Wie gehts Brady?
TRUDY: Oh, bestens. Naja, eigentlich nicht so gut. Sie schläft zur Zeit so unruhig. Jacks Bein ist schlimmer geworden. Er hat starke Schmerzen.
SALENE: Häh, das ist gut. Ähm, wenn du jemanden zum Babysitting brauchst, dann sags mir. Machs gut, bis dann.
Szene 18
BRAY: Was hast du ihm gegeben?
DAL: Ein Schmerzmittel, aber mehr darf er nicht nehmen.
JACK: Och, wieso denn nicht?
DAL: Das geht nicht.
JACK: Ich will wissen wo Amber ist, sie gibt mir bestimmt noch ein paar.
CLOE: Patsy hat sie bis jetzt noch nicht gefunden. Sie ist unterwegs und sucht sie.
DAL: Das ist mir egal, sie würde genau das selbe sagen wie ich. Man darf nur eine begrenzte Menge Schmerzmittel auf einmal nehmen.
JACK: Aber was bringen Schmerzmittel, wenn man trotzdem Schmerzen hat?
DAL: Hast du nichts begriffen? Weißt du nicht mehr, was mit Trudy war? Na also.
BRAY: Hast du Amber gefunden?
PATSY: Hmhm, aber ich hab Tai-San geholt.
JACK: Arghh!
TAI-SAN: Ist es nur wenn du dich bewegst, oder tut es dauernd weh?
JACK: Dauernd und wenn ich mich bewege.
TAI-SAN: Versuch dich auf deinen Schmerz einzustellen. Atme durch die Nase ein, und durch den Mund aus. Ganz langsam, gut. Vergiss nicht, es ist dein
Schmerz. Du hast es in der Hand. Lass dich nicht von ihm beherrschen. So, ist es jetzt besser?
JACK: Nein.
TAI-SAN: Es ist so, wie ich es vermutet hab. Das Bein ist gebrochen. Wir müssen ihm eine Schiene basteln. Hmm, aber zuerst.
KC: Entschuldige Jack.
TAI-SAN: Schwarzwurz.
JACK: Was?
BRAY: Äh, Beinwell.
TAI-SAN: Ein altes pflanzliches Mittel, das Schmerzstillend wirkt.
JACK: Was? Das willst du mir doch nicht auf mein Bein schmieren, oder? Ich mein, was ist da drin?
TAI-SAN: Beinwellblätter natürlich. Wir brauchen Stoff für einen Verband. KC, würdest du?
Szene 19
AMBER LACHT MIT SASHA AM STRAND
Szene 20
CLOE: Bray, ich habe Angst. Das ganze macht mir Angst. Kein Mensch ist mehr da. Naja, fast kein Mensch. Und alle machen nur noch das worauf sie Lust
haben. Und nicht was abgemacht war.
BRAY: Das ist wegen der Hochzeit. Die hat alles durcheinander gebracht.
CLOE: Aber ich hab so ein komisches Gefühl. Wie damals, als die ganzen Erwachsenen weg waren.
BRAY: Tut mir Leid, ich weiß nicht was du meinst.
CLOE: Es ist, als wär jemand gestorben.
BRAY: Es ist aber niemand gestorben Cloe.
CLOE: Das weiß ich auch, aber es fühlt sich so an.
BRAY: Ist das vielleicht, weil Amber nicht da ist?
CLOE: Und Sasha und Ryan. Kein Mensch weiß wo Ryan ist, oder Salene. Sie sind einfach weg.
BRAY: Niemand mag Veränderungen Cloe, aber die Dinge können nicht immer gleich bleiben.
CLOE: Was meinst du damit?
BRAY: Nur das ..
CLOE: Weißt du irgendwas, was du uns nicht sagen willst?
BRAY: Nein, nein, das ist doch paranoid.
CLOE: Was heißt paranoid?
BRAY: Weißt du, unwirklich. Sich Sachen einbilden.
CLOE: Wenn ich mir das einbilde tue ich es aber nicht allein, denn wir alle spüren im Moment das Gleiche. Du willst uns nicht verlassen, oder Bray?
Szene 21
MITCH: Was willst du hier?
SALENE:
Zu Roanne.
MITCH: Vielleicht kann ich dir auch weiterhelfen.
SALENE: Nein, ich will nur zu Roanne.
MITCH: Bist du immer so unfreundlich?
SALENE: Sag ihr einfach das ich da bin.
[SIE KÄMPFEN]
ROANNE: Mitch! Salene, was für eine schöne Überraschung. Was kann ich für dich tun meine Liebe?
SALENE: Ich hab mich gefragt, ob ich nicht irgendwas für dich tun kann?
ROANNE: Für mich?
SALENE: Naja, ich hab ziemlich viel Zeit übrig. Und da dachte ich, es muss doch irgend etwas geben. Nachrichten überbringen, oder kochen, ich kann
gut kochen.
ROANNE: Salene, soll das heißen, das du nichts zum handeln oder tauschen hast?
SALENE: Tja, weißt du. Nein, im Moment nicht. Aber ich kann mich nützlich machen.
ROANNE: Sorry.
SALENE: Was denn?
ROANNE: Salene du kennst doch die Regeln. Wer nichts zu tauschen hat, kriegt auch nichts zu essen. Hör auf meine Zeit zu verschwenden.
SALENE: Bitte warte, du verstehst das nicht.
ROANNE: Ich habs mir überlegt. Es wäre unfreundlich gute Kunden abzuweisen. Besonders Stammkunden wie dich.
SALENE: Wie meinst du das?
ROANNE: Ich denke wir finden schon eine Möglichkeit.
Szene 21
BRAY: Was willst du?
TRUDY:
Bray -
BRAY: Pass auf Trudy ich bin nicht in der Stimmung für deine dramatischen Anfälle.
TRUDY: Wann warst du das denn? Außer wenn du mal wieder den Helden gespielt hast.
BRAY: Was willst du? Ich bin beschäftigt.
TRUDY: Das seh ich auch. Hör zu Bray, ich brauche deine Hilfe.
BRAY: Oh, das ist ja ne Überraschung.
TRUDY: Nicht für mich, sondern für die Kleinen. Du musst mir helfen Bray, alle anderen haben sich aus dem Staub gemacht. Ryan und Salene, Lex und
Zandra können wir heute auch vergessen und Amb... Ich weiß das du wegen Amber traurig bist.
BRAY: Lass mich in Ruhe Trudy. Ich meins Ernst.
Szene 22
SASHA: Bist du glücklich?
AMBER: Und was ist mit dir?
SASHA: Glücklicher als ich je gewesen bin. Seit, naja, seit du weißt schon was.
AMBER: Denkst du oft an deine Familie?
SASHA: Die ganze Zeit.
AMBER: Mach ich auch. Ich frag mich, was sie jetzt tun würden, was ich jetzt tun würde. Und was sie von mir halten würden, wenn sie mich jetzt sehen
könnten.
SASHA: Sie wären bestimmt stolz auf dich.
AMBER: Oh nein.
SASHA: Oh doch. Warum denn auch nicht? Eine Tochter die so wunderschön ist, so intelligent, so fürsorglich...
AMBER: Sasha! Wenn du nicht sofort aufhörst werde ich rot. Am meisten vermisse ich meinen Dad. Er ist immer bei mir geblieben, wenn es dunkel war. Ich
hatte im Dunkeln furchtbare Angst. Was ist mit dir? Bist du deinen Eltern ähnlich?
SASHA: Dad war ein ziemlich schräger Vogel. Das muss ich wohl von ihm haben. Und meiner Mutter seh ich ähnlich. Ich hab ein Foto dabei. Hier.
AMBER: Hast du wirklich so kurze Haare gehabt?
SASHA: Mach dich nicht über mich lustig.
AMBER: Was denkst du gerade?
SASHA: Wenn ich einen Tag aussuchen sollte, den perfekten Tag, als Beispiel dafür wie ich jeden Tag von jetzt an haben will, würde ich den heute nehmen.
Hab ich was falsches gesagt?
AMBER: Nein, genau das richtige. Ich wünschte der Tag würde nie aufhören.
SASHA: Er dauert so lange wie wir wollen.
AMBER: Wir können nicht ewig hier bleiben. Es wird bald dunkel.
SASHA: Hast du immer noch Angst im Dunkeln?
AMBER: Komischerweise nicht, nein.
SASHA: Wieso nicht?
AMBER: Weil ich weiß, dass du bei mir bist. Es ist nur ..
SASHA: Was denn?
AMBER: Ich weiß nicht ob ich soweit bin.
SASHA: Hast du es dir anders überlegt?
AMBER: Nein, ganz und gar nicht.
Szene 23
ROANNE: Na was sagst du?
MICK: Ideal, bist du sicher, dass sie mitmacht?
ROANNE: Sie wird alles machen, dafür werd ich schon sorgen.
Szene 24
LEX: Ryan! Ryan, wenn dir dein Leben lieb ist.
Szene 25
LEX: Hey, Ryan!
[BRADY SCHREIT]
LEX: Ryan! Ich werd jetzt bis zehn zählen. Eins, zwei, ...
Szene 26
PATSY: Nicht weinen Cloe, wir werden jemand anderen finden. Glaub mir.
Szene 27
LEX: Vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun ...