Episode 1x31
Szene 1
DEMON DOG: Hey! Hiergebliebe!
BRAY: Arghh!
DEMON DOG: Hey! Na los! Warte, wenn wir dich zu fassen kriegen.
Szene 2
ZANDRA: Es ist die Hochzeit, die mir Kopfzerbrechen bereitet.
AMBER: Fünfzehn Dosen Erbsen.
ZANDRA: Richtig. Ich will nicht, dass Tai-San das übernimmt, nicht nach allem was war.
AMBER: Vier Dosen Obstsalat.
ZANDRA: Kannst du mich verstehen?
AMBER: Sie hat sicher kein Problem damit.
ZANDRA: Für mich ist es aber eins.
AMBER: Vier Dosen Obstsalat.
ZANDRA: Ja stimmt.
AMBER: Nur zwei Dosen Rindergulasch.
ZANDRA: Ich seh bereits wie sie vor uns steht und sie Lex anmacht. Ich krieg dann das Ja-Wort nicht raus.
AMBER: Sie wird ihn nicht anmachen, sie will nichts von ihm. Komm schon Zandra, mach dich nicht verrückt. Die Fleischdosen, stimmt die Zahl?
ZANDRA: Es wär mir lieber, wenn du das übernehmen würdest.
AMBER: Wer, ich? Ich als Priester? Vergiss es.
ZANDRA: Ach tu mir doch den Gefallen.
AMBER: Ausgeschlossen.
ZANDRA: Aber du bist unsere Anführerin, genau genommen gehört das zu deinen offiziellen Pflichten.
AMBER: Erwartet ihr auch öffentliche Auftritte auf dem roten Teppich? Das geht wirklich zu weit.
ZANDRA: Ach bitte.
AMBER: Ich hab nein gesagt, jetzt hilf mir. Das Gulasch, wieviel Dosen müssten da sein?
ZANDRA: Sieben.
AMBER: Sieben?
ZANDRA: Ja.
AMBER: Dann sind fünf Dosen verschwunden und das ganze frische Gemüse fehlt auch.
Szene 3
SASHA: An Amber kann man sich die Zähne ausbeissen, aber tief im innern ist sie sehr weich.
PATSY: Was ist Salene?
SASHA: Eine Kartoffel.
SALENE: Herzlichen Dank.
SASHA: Hey, Kartoffeln sind die Basis vieler Mahlzeiten, ohne sie wär es trübsinnig.
PATSY: Oh.
SASHA: Und Zandra ist eine Selleriestange, sehr elegant.
TRUDY: Und Sellerie schmeckt sogar ohne Salatdressing.
CLOE: Und was ist Trudy?
SASHA: Ich würde sie als Brokkoli einstufen.
CLOE: Und warum?
SASHA: Richtig zubereitet schmeckt Brokkoli zart und köstlich, ja sogar süss, doch kocht man ihn zu lange, wird er zu Brei.
TRUDY: Na klasse.
SASHA: Tut mir Leid, wir haben leider keinen Brokkoli.
SALENE: Zeig mir mal die Kartoffel.
SASHA: Ok, nun haben wir alle Charaktere, welche Geschichte wollt ihr hören?
PATSY: Wie unser Tribe entstanden ist.
CLOE: Erzähl wie Amber und Dal mich vor den Locos gerettet haben.
KC: Nicht schon wieder.
CLOE: Aber so hat alles angefangen.
SASHA: Eine Rettungsaktion, klasse. Gib mir die Tomate, das wird Cloe sein. Das kleine Waisenkind hatte sich verlaufen, sie hörte wie die Sirenen
immer näher kamen, sie waren ihr dicht auf den Fersen. Mit ihrem monströsen Wagen, die Locos. Plötzlich erschien Amber, die schöne Königin auf der
Bildfläche. Wie aus dem Nichts. Der getreue Prinz Dal war an ihrer Seite. Das arme Kind blickte erstaunt auf, nie zuvor hatte es solch eine Pracht gesehen.
CLOE: Ich will nicht arm sein. Ich will auch ne Prinzessin sein.
SASHA: Na gut, dann ist Dal eben der treue Ritter der Königin. Die Sirenen kamen immer näher, die Prinzessin drohte jeden Moment von der wilden Horde
entdeckt zu werden. Alles schien verloren. Da nahm die schöne Königin die verlorene Prinzessin in die Arme und brachte sie flugs in Sicherheit. Oh!
BRAY: Sag mal, was tust du da?
AMBER:
Bray?
BRAY: Ich hab einiges riskiert um das zu besorgen.
SASHA: Es tut mir Leid, ich wollte euch ne Freude bereiten.
BRAY: Freude? Ich wurde bei der Aktion von einem Demon Dog gebissen. Das war keine Freude.
KC: Gebissen?
CLOE: Armer Bray.
AMBER: Setz dich hin und erzähl uns, was passiert ist.
BRAY: Ich hab durch Zufall ihr neues Hauptquartier entdeckt.
SASHA: Tut mir Leid Bray, ich - es war wirklich gedankenlos.
AMBER: Ok Sasha, gib das restliche Gemüse rüber.
SASHA: Es ist so gut wie neu. Ähm, abgesehen von der Tomate. Tut mir wirklich Leid.
AMBER: Und die Dosen? Wo sind die?
SASHA: Außer dem Gemüse hab ich nichts genommen.
AMBER: Lass die Scherze.
SASHA: Ich scherze nicht.
AMBER: Oh nein.
LEX: Was ist den los?
ZANDRA: Es fehlen wieder Vorräte.
Szene 4
JACK: Hey, brilliant. Wo hast du das her?
DAL: Ich habs im Supermarkt an der Straße gefunden.
KC: Hey, ist das für die Windmühle?
JACK: Ja, Pfoten weg.
KC: Schon gut, keine Sorge. Amber will euch sprechen.
JACK: KC wir sind beschäftigt.
KC: Es fehlt wieder Essen.
DAL: Was? KC! Was ist den mit dem los?
JACK: Keine Ahnung, aber nichts wie hin.
Szene 5
TRUDY: Äh, vielleicht habt ihr euch verzählt. Das wäre doch möglich.
ZANDRA: Wenn du uns nicht glaubst, dann sieh selbst nach.
AMBER: Wir haben die Vorräte zweimal durchgezählt. Es lässt sich nicht leugnen, einer von uns ist ein Dieb. Also, wer war es?
ZANDRA: Ich wars nicht.
JACK: Ich wars auch nicht.
PATSY: Wir waren es auch nicht. Ehrlich.
AMBER: Wer immer es auch getan hat, muss es uns sagen.
LEX: Ich bringe ihn um, egal wer das war.
AMBER: Nein, niemand wird umgebracht, ich will nur wissen, wer es getan hat. Und das die Person sich zu ihrer Tat bekennt.
RYAN: Ich würd kein Geständniss ablegen, nicht nach der Androhung von Lex. Ich nicht. Jetzt denkt nicht, dass ich das war.
CLOE: Aber möglich wäre es, du erzählst immer, was für nen Hunger du hast.
DAL: Und du beschwerst dich über die Essensrationen.
LEX: Ryan kann nun mal nichts für seinen gesunden Apetitt. Nicht wahr Ryan?
RYAN: So ist es.
LEX: Wenn ihr mich fragt, er ist durch und durch eine ehrliche Haut.
AMBER: Ok, egal wer es war. Bestimmt schämt sich derjenige jetzt, also hier ist mein Vorschlag. Er hat Zeit bis heute Abend um mit mir alleine zu
reden, dann besprechen wir das Problem gemeinsam und lösen es. In Ordnung?
BRAY: Angenommen keiner meldet sich?
AMBER: Doch sicher.
BRAY: Na hoffentlich. Die Versorgungslage ist ernst, alle Gärten in der Umgebung sind leer. Ich muss immer weiter gehen um was essbares zu finden.
JACK: Je eher die Windturbine fertig ist, um so besser.
AMBER: Das scheint die einzige Lösung zu sein. Energie gegen Essen einzutauschen.
DAL: Mal sehn ob wir irgendwo Batterien finden können.
KC: Darf ich mitkommen?
JACK: Nein. Das ist ähm, viel zu gefährlich.
AMBER: Denkt daran, bis heute Abend. Dann bleibt die Sache unter uns.
Szene 6
SALENE: Es tut mir Leid.
TRUDY: Weißt du wie ich mich gefühlt habe? Ich wusste doch, das du es warst.
SALENE: Ich weiß es, danke das du mich nicht verraten hast.
TRUDY: Ich hätte es lieber tun sollen. Du bringst mich in eine blöde Lage Salene, das ist nicht fair.
SALENE: Es wird nicht wieder vorkommen, ich verspreche es dir.
TRUDY: Das hast du schon mal versprochen. Salene, wie kann ich dir bloß helfen?
SALENE: Oh bitte, ich hab kein Mitgefühl verdient, schrei mich an, oder schimpf mich aus, sag mir wie mies ich bin.
TRUDY: Du bist nicht mies Salene, du bist krank.
SALENE: Bray riskiert sein Leben um für uns Essen zu besorgen und was tue ich? Ich vergeude es. Ich ekel mich vor mir selbst.
TRUDY: Salene, warum sagst du es nicht?
SALENE: Du hast gehört, was Lex gesagt hat, er meint es ernst.
TRUDY: Das ist Unsinn, Amber würde es ihm nicht erzählen. Rede mit ihr. Dann gehts dir bestimmt besser.
SALENE: Nein Trudy, ich kann das nicht, bitte.
TRUDY: Aber vielleicht kann sie dir helfen?
SALENE: Ausgerechnet vor Amber schäme ich mich am meisten. Nach allem, was sie für uns getan hat. Trudy bitte, du hast gesagt, was mir am meisten
fehlt ist Selbstachtung. Und die hätte ich erst Recht nicht, wenn Amber Bescheid wüsste.
TRUDY: Aber.
SALENE: Trudy du würdest mir helfen. Ich brauche dich, gib mir noch eine Chance, bitte.
TRUDY: Na gut, aber wenn es noch ein einziges Mal passiert, dann - ich...
Szene 7
LEX: Frechheit, es dir in die Schuhe schieben zu wollen.
RYAN: Ja. Danke das du zu mir gehalten hast.
LEX: Hey, ist doch Ehrensache. Ich bin froh so einen guten Freund wie dich zu haben.
RYAN: Danke Lex.
LEX: Ich meins ernst, du bist überhaupt nicht selbstsüchtig und du bist immer da für deine Freunde. Du bist klasse.
RYAN: Ja, nett das von dir zu hören.
LEX: Wenn ich mal hilfe brauche, oder in Schwierigkeiten stecke, an wen wende ich mich dann?
RYAN: Weiß ich doch nicht.
LEX: Na an dich, weißt du, du hast mich noch nie im Stich gelassen. Kaugummi?
RYAN: Danke Lex. Lex, also dieses Eheversprechen ..
LEX: Hör bloß auf Ryan. Jedes Mal, wenn ich einen guten Einfall habe, vergesse ich ihn wieder. Wenn ich sie nur aufschreiben könnte. Zandra wird von
mir enttäuscht sein.
RYAN: Ich könnte das für dich machen. Das Schreiben mein ich.
LEX: Wirklich? Das würdest du? Siehst du das mein ich, auf dich ist Verlass. Du bist ein Kumpel.
Szene 8
SASHA: Was ist, wenn keiner ein Geständnis ablegt?
ZANDRA: Sag nicht sowas. Meine Hochzeit wäre ruiniert.
SASHA: Hochzeit?
ZANDRA: Ja, Lex und ich werden heiraten. Äh wer es nicht schrecklich, wenn alle darauf warten, wer die Hochzeitstorte stiehlt?
SASHA: Warum wollt ihr heiraten?
ZANDRA: Wir lieben uns.
SASHA: Wie süss.
AMBER: Wie süss?
SASHA: Ja, ich finde das wirklich toll. Das die zwei trotz aller Wiedrigkeiten versuchen die alten Werte bewahren.
ZANDRA: Siehst du, na was hab ich gesagt? Leider will uns Amber nicht trauen.
SASHA: Wirklich, wieso nicht?
AMBER: Zandra würdest du Jack suchen und ihn fragen, ob er ein Vorhängeschloss hat?
ZANDRA: Och, red du mit ihr Sasha.
SASHA: Wo liegt das Problem?
AMBER: Sasha ich kann mich nicht um alles kümmern, unter uns ist ein Dieb, das könnte unseren Tribe gefährden.
SASHA: Eine Hochzeit schweißt uns alle enger zusammen, das ist die Chance Amber. Eine goldene Gelegenheit, nutze sie.
AMBER: Ich glaube aber nicht an die Ehe.
SASHA: Und wenn schon, lass dich erweichen Amber, sei einfach romantisch.
AMBER: Sasha, ich muss die Gruppe führen, ich darf nicht die Kontrolle verlieren, nur weil Zandra total verliebt ist.
SASHA: Hat es dich denn noch nie erwischt?
AMBER: Das geht dich überhaupt nichts an.
SASHA: Du wirst nicht die Kontrolle verlieren. Weißt du wie du den Tribe zusammen hältst? Ich sags dir, gib ihnen einen Lichtblick. Stell dich vor die
ganze Gruppe und sei das Bindeglied.
AMBER: Du hörst dich an wie Tai-San.
SASHA: Du bist die einzige, zu der alle aufblicken, Amber. Außer dir kriegt das keiner hin. Obendrein ist es ein guter Anlass für ne Party.
AMBER: War mir klar, dass du das sagst.
SASHA: Ich helfe dir auch und wenn du möchtest mache ich Musik.
AMBER: Das lässt sich wohl nicht verhindern, was?
ZANDRA: Reicht das hier aus?
AMBER: Für den Vorratsschrank, oder für Lex?
Szene 9
RYAN: Ich verspreche dich ewig zu lieben.
LEX: Die Ewigkeit ist verdammt lang. Was noch?
RYAN: Ich war nicht auf vielen Hochzeiten, ich versuch mich zu erinnern. Also das war mit Ehren und Gehorchen glaub ich.
LEX: Na bitte.
RYAN: Ja, aber ich denke das klingt heutzutage irgendwie komisch.
LEX: Zandra mag sowas. Sie steht auf diesen ganzen altmodischen Quatsch. Gehorchen, gefällt mir. Klingt gut.
Szene 10
AMBER: Muss ich mich denn so verkleiden?
SASHA: Natürlich, alle Blicke werden auf dich gerichtet sein.
AMBER: Na toll.
TAI-SAN: Du wirst sehr würdevoll aussehen. Das versprech ich. Du wirst dich nicht zum Clown machen.
SASHA: Wieso siehst du mich so an?
AMBER: Was ist? Sind wir bald fertig? Vielleicht möchte mich jemand sprechen.
TAI-SAN: Wegen der Diebstähle? Das drückt ganz schön auf die Stimmung.
SASHA: Ah, die zukünftige Braut.
AMBER: Tai-San näht mir was besonderes.
TAI-SAN: Das wars, ich fang sofort an.
SASHA: Was haben die beiden denn?
AMBER: Das ist sehr kompliziert.
ZANDRA: Hast du dir schon was ausgedacht? Für die Zeremonie?
SASHA: Tja, wie hättest du es denn gern?
ZANDRA: Ich möchte, dass es eine ganz besondere Feier wird.
SASHA: Es gibt unzählige Arten von Zeremonien. Gewisse Religionen verwenden Feuer.
ZANDRA: Feuer?
SASHA: Ja, symbolisch.
AMBER: Wir wollen doch nicht die Mall in Brandt setzten?
SASHA: Na gut Miss Superschlau, was schlägst du vor?
AMBER: Also, was haltet ihr von Wasser? Das ist auch ein Symbol. Ohne Wasser gibts kein Leben.
SASHA: Amber du bist wirklich genial. Der Springbrunnen, fantastisch.
ZANDRA: Da ist kein Wasser mehr drin.
SASHA: Das kriegen wir hin. Glaub mir, das kriegen wir hin.
Szene 11
TRUDY: KC, hast du Salene gesehen?
KC: Nein.
Szene
12
RYAN: Wenn du dich einsam fühlst, werd ich dir zur Seite stehn und wenn du traurig bist, werd ich deine Tränen trocknen. Wenn du Kummer hast, werd ich
deine Sorgen mittragen, wenn, wenn du sehr krank bist, werd ich dich pflegen. Und wenn du hunger hast, werd ich dir Essen bringen. Oh, entschuldige.
SALENE: Kommst du oft hier runter?
RYAN: Was tust du hier?
SALENE: Gar nichts, ich habe dir zugehört, es klingt schön. Für wen hast du das geschrieben? Für Lex?
RYAN: Also ich bitte dich, ich helf ihm sein Eheversprechen zu schreiben, aber bitte verrate das keinem, ok?
SALENE: Warum nicht?
TRUDY: Störe ich, oder darf ich auch mitfeiern?
RYAN: Hat man denn hier nirgendwo seine Ruhe?
TRUDY: Ich habe überall nach dir gesucht.
SALENE: Wieso?
TRUDY: Ich wollte nur ...
SALENE: Mir nachspionieren. So eine Frechheit.
TRUDY: Salene, ich will dir helfen.
SALENE: Schikanieren ist der richtige Ausdruck, ich werde dauerbewacht.
TRUDY: Was hattest du denn hier zu suchen?
SALENE: Also ich, hab Ryan geholfen, wenn du es wissen willst.
TRUDY: Oh.
SALENE: Und das ist meine Privatangelegenheit.
TRUDY: Und du hast wirklich nichts anderes getan?
SALENE: Ne Fressatacke ist beim besten Willen nicht drin. Am Vorratsschloss hängt ein Vorhängeschloss.
TRUDY: Du wolltest ihn wieder plündern.
SALENE: Ja, das hatte ich vor.
TRUDY: Und was ist mit deine Vorsätzen?
SALENE: Die hab ich über Bord geworfen, zufrieden? Keiner kriegt dieses Schloss auf, nicht einmal Lex. Nun bin ich in Sicherheit. Der Spuk ist vorbei,
also hör bitte auf mich zu verfolgen.
Szene 13
JACK: Es hätte funktioniert, wenn Lex nicht den Kupferdraht aus der Lichtmaschine geklaut hätte.
DAL: Um ehrlich zu sein, ahnte ich gar nicht, dass du so praktisch bist. So geschickt mit den Händen.
JACK: Ich mag ein Genie sein, aber ich kann noch mehr als denken. KC?
DAL: Hast du das alles allein gemacht?
JACK: Ja.
DAL: Ach alles nur dein Verdienst, häh?
JACK: Naja, KC hat mir assestiert.
Szene 14
LEX: Ist das alles?
TRUDY: Tja, leider war nicht mehr viel übrig.
BRAY: Ok, ich geb mich geschlagen, ich geh wieder auf Nahrungssuche.
SALENE: Könnte ich mit dir gehen?
BRAY: Nein, danke Salene.
SALENE: Warum nicht? Gemeinsam könnten wir viel mehr Lebensmittel besorgen.
BRAY: Manchmal muss ich schnell abhauen und ich hätte Angst um dich.
LEX: Also, ziehst du wieder los Bray? Riskierst dein Leib und Leben?
BRAY: Du kannst mich gerne begleiten.
LEX: Ich würd mitkommen, aber du willst sicher nicht die Lage deiner berühmten kleinen Wasserlöcher preis geben. Hab ich Recht?
RYAN: Hat sich der Dieb gemeldet?
AMBER: Noch nicht, aber ich wünschte derjenige würde sich einen Ruck geben, um nicht die Hochzeit zu verderben.
JACK: Wir haben ein paar Batterien besorgt und äh ich hab mit dem Bau der Windturbine begonnen.
DAL: Du?
JACK: Naja, KC hat angefangen.
DAL: Bald können wir mit dem tauschen anfangen und so für unser Essen sorgen.
BRAY: Ich freu mich drauf. Dann habe ich auch Zeit den ganzen Tag rumzuspielen.
SALENE: Gehst du jetzt?
AMBER: Bray, pass auf dich auf.
SALENE: Ich habe keinen Hunger mehr.
RYAN: Darf ich dein Essen haben?
SALENE: Na klar.
Szene 15
ZANDRA: Bald gehen wir diese Stufen runter um zu heiraten.
LEX: Ich kanns kaum erwarten Süße.
ZANDRA: Hast du an das Versprechen gedacht?
LEX: Mit ganzem Herzen Süße, mit ganzem Herzen. Was ist mit deinem?
ZANDRA: Das ist auch fertig.
LEX: Übrigens als ich all die Dinge aufgeschrieben habe, da fiel mir ein, was sich die Leute früher immer versprochen haben. Du weißt schon, ehren und
gehorchen. Du weißt schon, also ich finde diese alten Wert toll. Ich muss wohl der altmodischen Sorte angehören.
ZANDRA: In meinen Ohren klingt das Machohaft.
LEX: Ach komm, das glaubst du doch selber nicht. Oder? Also wirst du mich ehren und mir gehorsam sein? Nur mir zuliebe?
ZANDRA: In Ordnung. Doch du musst mir das gleiche schwören.
LEX: Gegenseitiger Gehorsam funktioniert nicht, einer muss doch die Regeln machen.
ZANDRA: Regeln? Das ist kein Fussballspiel Lex. Ich werd mich nicht von dir herumschubsen lassen.
Szene 16
SASHA: In jedem Menschen wohnt ein Tiergeist. Manchmal hilft er uns, manchmal verleitet er uns das falsche zu tun.
TAI-SAN: Mein Geist ist eine Katze. Ich bin eine Katze auf der neunten Stufe.
PATSY: Wieso denn neun?
TAI-SAN: Das sind die neun Leben.
CLOE: Was ist Amber?
SASHA: Sie ist eine Löwin, auf der zehnten Stufe.
TAI-SAN: Lex ist ein Wolf.
CLOE: Und der hat hundert Leben.
SASHA: Und einer von uns, doch wir wissen nicht wer, ist ein Fuchs und hat unendliche Leben. Der Fuchs ist ein verschlagener Geist und sehr gewifft.
Ein Dieb der Nachts auf Beutezug geht, aber er stiehlt nicht nur was er benötigt. Oh nein, der Fuchs ist ein rücksichtsloses Tier. Er tötet alle Hühner
und lässt nichts für andere übrig. Der Fuchs ist ein selbstsüchtiger Verschwender. Und wer den Geist des Fuchses in sich trägt, darf nicht auf seine
Stimme hören, wenn er flüstert, nur zu, trau dich, stehle mehr Essen. Der Fuchs will nur seine Macht demonstrieren und euren Willen bezwingen. Also wer
von euch diesen Geist in sich trägt, darf nicht schwach werden. Sondern muss zu jemanden gehen, der stark ist. Zu Amber, Amber ist eine Löwin, mit großem
Herz. Sie hilft euch den Fuchs in Schach zu halten.
Szene 17
AMBER: Oh, du bist es.
SASHA: Du hast bestimmt jemand anderes erwartet. Etwa den Dieb?
AMBER: Komm setz dich.
SASHA: Hat sich keiner bei dir gemeldet?
AMBER: Nein, danke für die Geschichte die du erzählt hast.
SASHA: Noch ist der Abend nicht vorbei.
AMBER: Wenn derjenige gewollt hätte, wäre er schon längst gekommen. Dachte ich wenigstens.
SASHA: Wenn es jemanden gibt, dem man sich anvertrauen kann, dann dir.
AMBER: Das wird uns zerstören Sasha und ich kann nichts dagegen tun.
SASHA: Die Verantwortung allein zu tragen ist sehr belastend. Ich würde das um keinen Preis auf mich nehmen.
AMBER: Ich weiß noch nicht mal, ob sich das alles lohnt. Ich meine, ich komme auch prima allein zu Recht.
SASHA: Wir brauchen alle jemanden.
AMBER: Du nicht.
SASHA: Oh doch, ich auch, manchmal.
AMBER: Trudy?
TRUDY: Hast du Salene gesehen?
AMBER: Seit dem Mittagessen nicht mehr. Ist was nicht in Ordnung?
TRUDY: Schon gut - hast du gedacht das ich?
AMBER: Entschuldige.
TRUDY: Ich bins nicht gewesen, ich bin nicht der Dieb.
AMBER: Ist es nicht furchtbar, wenn man nicht mehr weiß, wem man vertrauen kann?
SASHA: Etwas Ablenkung würde dir gut tuen. Komm mit und sie zu, wie ich den Kleinen das Puppenspiel beibringe.
Szene 18
ROANNE: Hey, dürfte ich erfahren, was für ein wiederliches, gieriges, Parasitenschwein da vor mir steht?