Episode 1x28
Szene 01
ZANDRA: Oh gut, du bist wach. Ich bring dir dein Frühstück. Rühreier, frisch gemacht.
LEX: Was soll denn das? Hab ich Geburtstag?
ZANDRA: Du warst toll letzte Nacht.
LEX: Sag mal träumst du? Ich hab doch gar nichts gemacht.
ZANDRA: Genau das mein ich doch. Du respektierst meine Gefühle. Unsere Beziehung baut sich auf Vertrauen auf, und nicht auf Gier. Das ist etwas, was
die Tai-Sans dieser Welt nie verstehen werden. Was hast du denn?
LEX: Ich hab keinen Apetitt mehr. Trotzdem danke.
ZANDRA: Lex es dauert nicht lange, ich versprech es dir. Amber wird uns vielleicht trauen, wenn wir von dem Treffen zurück gekommen sind.
LEX: Wenn wir zurück kommen. Das ist kein Schulausflug, oder irgendeine Vergnügungsfahrt. Ich bin ganz sicher, dass das ne Falle ist.
ZANDRA: Aber Bray sagt..
LEX: Der hat keine Ahnung. Der hat in den meisten Fällen keine Ahnung. Ich hab mich heute Nacht echt beherrscht, vielleicht war das falsch. So wie es
aussieht, kann das unsere letzte Nacht gewesen sein.
Szene 02
SASHA: Was ist denn das?
TROY: Ihr müsst es nicht essen, wenn ihr nicht wollt.
SASHA: Dal, das eine sage ich dir, wir geben kein Trinkgeld.
DAL: Gestern sah das Essen aber noch ganz anders aus.
TROY: Möglich, aber das war gestern.
SASHA: Viel schlimmer als das hier, kann Sklaverei nicht sein.
Szene 03
AMBER: Also, Salene, Trudy und Pasty bleiben hier bei dem Baby. Es kann eigentlich nichts passieren, alle Locos und Demon Dogs sind bei dem Treffen.
Will sonst noch jemand hier bleiben? Gut, wir müssen stark wirken.
LEX: Hm.
AMBER: Warum lachst du?
LEX: Wie sollen wir denn mit Cloe und KC stark wirken?
KC: Ich kann kämpfen.
AMBER: Es geht hier nicht ums kämpfen KC, Stärke kann man auch anders zeigen.
LEX: Aber die Locos kennen nur eine Art.
AMBER: Darum ist es wichtig, das wir da hin gehen und unseren Standpunkt vertreten. Das die Sache gefährlich ist wissen wir alle. Deswegen bist du und
Ryan für unseren Schutz wichtig, wenn du nicht mitmachen willst, dann sags jetzt gleich.
BRAY: Wie ist es? Willst du vielleicht lieber aufs Baby aufpassen?
LEX: Auf dich muss man aufpassen Bray. Du weißt es nur noch nicht. Ich komm mit euch mit, aber ich krieche den Locos nicht in den Hintern.
AMBER: Jetzt hört zu, ich sags nochmal, wir gehen zu dem Treffen, weil wir Frieden wollen, nicht um Ärger zu kriegen.
LEX: Ärger krigen? Blödsinn. Ich bitte dich.
Szene 04
JACK: Los jetzt, du kannst es doch. Mach schon.
BRAY: Jack!
JACK: Oh, hallo.
BRAY: Funktioniert sie?
JACK: Ja, so gut wie.
BRAY: Was? Gibts Probleme?
JACK: Ein kleines mit der Lichtmaschine, aber das werd ich sicher gleich hinkriegen.
BRAY: Sie geht aber?
JACK: Klar.
BRAY: Gut, übrigens, ich finds toll, was du geleistet hast. Das war sicher sehr schwer, so allein.
JACK: Oh, war in Ordnung.
BRAY: Dann komm jetzt, bringen wir es rauf.
Szene 05
AMBER: Entschuldige, das ich störe.
TAI-SAN: Tust du nicht, ich bin fast fertig.
AMBER: Wir müssen los.
TAI-SAN: Ja, gleich. Darf ich jetzt auch nicht mehr tanzen wann ich will? Noch ne Einmischung?
AMBER: Nein, aber es gibt zur Zeit wichtigeres als dein Gehüpfe.
Szene 06
PRÄDIGER: Und er sah, was seine Schöpfung der Welt angerichtet hatte. Und er sah, das er schlecht und lasterhaft und verschwenderisch gewesen ist.
Und Gott der Herr ließ seinen Zorn auf die Schöpfung herabfahren. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Mit Feuer und Pestilenz und schrecklichen
Plagen. Nur die unschuldigen Kinder verschonte er. Ich sage euch, des Herren Zorn ist mächtig, fürchtet ihn, denn er straft jeden, die sich ihm nicht
beugen und seine Gebote missachten. Er bringt Unheil auf die Erde. Ich warne euch.
CLOE: Was machen die da?
AMBER: Es ist so eine Art Party Cloe.
CLOE: Ich mag das nicht.
ZANDRA: Du musst das ja auch nicht mögen.
LEX: Immer lächeln, sonst merken die, das ihr Angst habt.
KC: Ich hab keine Angst.
AMBER: Solltest du aber haben KC.
LEX: Dann lebst du wahrscheinlich länger.
GIRL: Hey, hey. Willst du wissen, wo meine Mami ist? Ich weiß wo sie ist, ich weiß wo alle Erwachsenen sind. Komm mit, ich bring dich da hin.
LEX: Heute nicht, danke.
AMBER: Hör da nicht hin Cloe.
KC: Die lügt doch.
BRAY:
Sowas gibts hier öfter. Die hat nen Vogel, wollte dich erschrecken.
AMBER: Das hat sie leider auch geschafft.
ZANDRA: Lex, die beobachten uns.
LEX: Wir fallen auch auf. Wie Leichenbestatter auf ner Hochzeit.
Szene 07
BRAY: Fertig?
AMBER: Ich frage mich gerade, ob Lex vielleicht recht hat. Verstehst du?
BRAY: Das werden wir ja sehen.
AMBER: Wo ist das Stammestreffen?
BRAY: Da hinten, bist du bereit?
AMBER: Ja, so bereit wie nie.
BRAY: Gut, Ryan du bleibst bei der Turbine und ihr anderen bleibt bitte bei Lex. Wir kommen so schnell wie möglich zurück. Egal was passiert, ihr
bleibt zusammen.
LEX: Das lass mal ruhig meine Sorge sein. Aber kommt ja nicht mit leeren Händen wieder. Falls nicht, dann wenigstens nicht gevierteilt.
BRAY: Jack?
JACK: Soll ich mit?
BRAY: Falls die was über die Turbine wissen wollen.
JACK: Also dann musst du sagen..
AMBER: Jack, komm schon.
Szene 08
EBONY: Wir sind schon weit gekommen, wir haben einiges erreicht seit wir auf uns gestellt sind, aber es gibt auch noch viel zu tun. Was kann uns
abhalten? Ich sags euch. Trägheit, Unfähigkeit, Dummheit, die alten Unarten, die der Erwachsenen. Die lassen wir nicht zu, kapiert?
JACKAL: Wir? Du meinst die Locos?
EBONY: Ich sprech von den Stammesführern. Wir sollten endlich ein Exempel statuieren.
JACKAL: Wir Jackals haben aufgehört mit den Locos Geschäfte zu machen. Die waren nämlich viel zu fähig, die wirtschaften nur in die eigene Tasche.
EBONY: Du hast wirklich recht, da gab es schon böses Blut, aber darum sind wir jetzt hier. Das wird sich jetzt ändern. Damit alle von dem Kuchen ein
Stück abkriegen.
KID: Das ist ja auch ok, wenn sich die Locos nicht das größte Stück unter den Nagel reissen.
EBONY: Wenn wir mehr nehmen, dann brauchen wir auch mehr. Bei uns sind sehr viele Kinder. Wir haben eine Menge herumstreunende Kinder aufgenommen.
Ihnen ein Zuhause gegeben, Arbeit gegeben.
AMBER: Ihr habt sie zu Sklaven gemacht.
KID: Wer seit ihr? Das ist ein privates Treffen.
BRAY: Wir sind die Mall-Rats, wir gehören dazu.
KID: Nie von euch gehört.
JACKAL: Aus welchem Sektor?
AMBER: Zehn, aber komm ja nicht da hin. Wir sind gut bewacht.
JACKAL: Hier spaziert aber nicht jeder rein, Freunde. Hier muss man eingeladen sein.
BRAY: Ebony birgt für uns. Sie und ich waren früher sehr eng befreundet.
EBONY: Ich kenne die beiden, wie gehts dir denn?
AMBER: Sehr gut.
EBONY: Du interessierst mich nicht Schätzchen. Ich spreche mit dem Herrn des Hauses. Was willst du denn tauschen?
BRAY: Elektrizität.
EBONY: Haben wir selbst.
KID: Wir haben genügend Batterien.
BRAY: Könnt ihr die wieder aufladen? Ohne das eure Sklaven rund um die Uhr in die Pedale tretten müssen? Wir können das, kostenlos. Stellt euch vor,
ihr macht euren Strom selber. Wir haben die Technologie.
Szene 09
CLOE: Wo ist eigentlich Tai-San?
ZANDRA: Wen interessiert das? Beim Breakdance-Wettbewerb.
CLOE: Können wir da auch zugucken? Wieso nicht?
LEX: Wir sollen hier zusammen warten.
CLOE: Und wenn sie in Gefahr ist?
LEX: Tai-San kann auf sich selbst acht geben. Ich hab Bray versprochen, das wir vier zusammen bleiben und genau das machen wir auch.
ZANDRA: Lex?
LEX: Was?
ZANDRA: Ich seh nur noch drei von uns.
CLOE: Wo ist KC?
LEX: Bleibt hier.
ZANDRA: Wo willst du hin?
LEX: Ich werd ihn suchen.
ZANDRA: Und was ist mit uns?
LEX: Ihr bleibt hier, bis ich zurück bin.
Szene 10
BRAY: Anstatt über das Essen zu streiten, sollten wir lieber zusehen, dass wir es selbst herstellen.
KID: Das brauchen wir nicht. Wir haben genug zu essen.
BRAY: Willst du nur von Dosenfutter leben? Was ist mit Gemüse? Und Früchten?
JACKAL: So dumm ist die Idee gar nicht, wenn unsere Sklaven es dann auch für uns pflanzen.
AMBER: Wieso den Sklaven den Spass lassen? Wir machen das alles selbst. Ernten die Früchte, und lassen die Sklaven frei.
KID: Du redest nur Müll.
AMBER: Ich rede von unserem Stolz. Zum Beispiel, das wir endlich lernen müssen eigenverantwortlich zu leben und zwar ohne andere auszubeuten.
EBONY: Wir sollen uns also wie Erwachsene benehmen, ja?
AMBER: Was spricht dagegen?
EBONY: Vielleicht hast du es ja nicht mitgekriegt, aber wenn jemand Schuld an unserer Misere hat, dann die Erwachsenen.
AMBER: Hast du deine Nase schon mal in ein Geschichtsbuch gesteckt? Die Sklaverei wurde abgeschafft.
EBONY: Aber diese Kinder, die leben doch auf der Straße. Die würden verhungern und wir füttern sie.
AMBER: Gegen ihren Willen.
EBONY: Was soll das? Reicht dir denn die Führung deiner tollen Ratten nicht mehr? Willst du hier auch noch alles an dich reissen? Wir sind zum handeln
hier, also was ist?
BRAY: Sowas braucht seine Zeit.
EBONY: Wieviel denn?
JACK: Äh, ne kleine Weile schon.
EBONY: Versammeln wir uns eben wieder, in einer kleinen Weile. Wir sehen uns später.
Szene 11
LEX: Warum können sich manche Menschen nicht an einfache Regeln halten? KC! Was ist denn? Ist meine Monatskarte abgelaufen?
GLEN: Lex, der alte Lex. Kennst du mich noch?
LEX: Ja klar, Glen, wie gehts?
GLEN: Ach mir gehts gut, sehr gut sogar. Und dir? Und der reizenden Zandra? Ich hörte ihr beide seit jetzt zusammen, ja?
LEX: Also Glen.
GLEN: Halt die Fresse, ich muss dir ein Geständnis machen. Ich habe mir damals Chancen ausgerechnet, und lag sicher nicht so falsch, wenn du mich nicht
verraten hättest.
LEX: Ich ..
GLEN: Nein, ist schon ok. Ich bin dir sogar dankbar, ich hab viel von den Locos gelernt. [SCHLÄGT ZU] Das habe ich am ersten Tag gelernt. Besorgt den
Rest.
Szene 12
PATSY: Und wenn die nicht zurück kommen?
TRUDY: Patsy! Natürlich kommen sie zurück.
PATSY: Alleine können wir nicht überleben.
TRUDY: Wer sagt denn sowas? Wir schaffen doch alles und wenn es sein muss, dann schaffen wir auch das. Oder Salene?
PATSY: Nicht ohne Bray und Amber.
TRUDY: Auch das würde gehen. Und in kürzester Zeit wären wir noch bessere Freundinnen, als wir es jetzt schon sind. Wir wären dann eher, sowas wie
Schwestern. Weißt du?
SALENE: Könnten wir das Thema wechseln? Das ist doch schrecklich.
TRUDY: Ach, sie braucht ne neue Windel. Wer hilft mir?
PATSY: Ich helf dir.
TRUDY: Sehn wir uns nachher?
Szene 13
KID: Hey, seht euch das an.
Szene 14
KID: Kommt schon, schneller.
PRESENTER: So Leute, jetzt gehts los. Nach dieser zweiten heißen Runde stehen jetzt im Finale. Mainman von den Orphans. T-Bird von den Locos. Und
Tai-San von den Mall-Rats.
Szene 15
EBONY: Die hat keine Chance.
Szene 16
KC: Dal?
DAL: Wer bist du?
TROY: Komm schon, weiter. Weiter!
Szene 17
BRAY: Was heißt, es funktioniert nicht? Ist das ein Witz?
JACK: Könntest du lauter sprechen? Die Demon Dogs hören dich sonst nicht.
BRAY: Ich glaubs einfach nicht, du lässt uns hier zu diesen Geistesgestörten gehn und wir erzählen dennen was von Strom ohne Ende und dabei funktioniert
dieses Ding gar nicht.
JACK: Ich hab gesagt, das es mir Leid tut!
BRAY: Leid? Aber es hat dir nicht Leid getan, dass ich nicht wusste, das es nicht funktioniert.
AMBER: Was ist los?
BRAY: Alles ist los.
JACK: Ein kleines Problem mit der Lichtmaschine.
AMBER: Welches?
JACK: Da fehlt ein kleines Stück Draht aus der Kupferspule. Ich dachte ich kriegs hin, aber ich brauch Draht.
AMBER: Was anderes geht nicht?
JACK: Das hab ich ja versucht, aber ich kann mir keinen Kupferdraht aus den Rippen schneiden.
BRAY: Dal könnte es. Ok, ok.
KC: Amber! Amber!
AMBER: Was ist denn los?
KC: Ich hab Dal gesehen.
AMBER: Dal?
BRAY: Was erzählst du da? Du kennst ihn nicht.
KC: Klar, ich hab ihn doch beobachtet, als er mit Trudy abgehauen ist.
AMBER: Und wieso sagst du das erst jetzt.
KC: Du hast nicht gefragt.
AMBER: Das ist klasse. Wir haben gerade ein kleines Problem hier.
KC: Aber er ist ein Sklave, er wird verkauft.
AMBER: Ein Sklave?
Szene 18
EBONY: Ich nehme die zwei. Dich kenne ich.
DAL: Kann ich mir nicht vorstellen.
EBONY: Lüg nicht, du gehörst du den Mallratten. Warum bist du nicht bei Mum und Dad zuhause? Wer bist du?
SASHA: Ich bin keine Ratte. Ganz sicher nicht. Von Käse wird mir schlecht.
EBONY: Vergiss die anderen, ich will die zwei.
SASHA: Wer ist das?
DAL: Kennst du sie nicht? Das ist Ebony, die Anführerin der Locos.
SASHA: Gratuliere, du hast ja tolle Freunde Dal.
Szene 19
CLOE: Dal wird kein Sklave, der haut ab.
KC: Das geht nicht, er ist gefesselt.
BRAY: Was können wir machen? Wenn wir ihn befreien, haben wir hier alle Stämme gegen uns.
AMBER: Wir müssen versuchen ihn zurück zu kaufen.
JACK: Ich weiß was. Wir bieten ihnen nen Kurs in Turbinenbau an. Wissen ist Macht.
BRAY: Nein, Strom macht mächtig Jack und wir haben weder Macht, noch Strom, nicht ein bisschen.
AMBER: Streiten nutzt uns jetzt auch nichts. Wir müssen uns irgendwas überlegen, was wir hier gut tauschen können.
RYAN: Ich hätte da was.
AMBER: Und was Ryan?
RYAN: Ich hab was gefunden und es versteckt. Ich hols schnell.
AMBER: Ich glaube wir hauen besser ab.
ZANDRA: Und was ist mit Lex?
AMBER: Was soll mit ihm sein?
ZANDRA: Alle sorgen sich um Dal, aber wenn Lex verschwindet interessiert es offensichtlich keinen.
BRAY: Reg dich ab, wahrscheinlich zockt er irgendwo bei nem Pokerspiel.
AMBER: Keine Sorge Zandra, Lex ist hier in seinem Element. Ehrlich, dem passiert nichts.
Szene 20
SALENE: Urghhh! Was machst du denn hier? Das ist echt gefährlich.
PATSY: Dir war doch schlecht?
SALENE: Mir gehts gut.
PATSY: Soll ich schnell Trudy holen?
SALENE: Nein! Ehrlich nicht, das muss wirklich keiner wissen. Es geht mir schon viel besser. Danke. Alles ok, kann das unser kleines Geheimnis bleiben?
Szene 21
DAL: Amber! Schnell hier her.
AMBER: Dal! Alles in Ordnung? Wohin bringen sie dich?
DAL: Wir sind an die Locos verkauft worden.
AMBER: Wir?
DAL: Das ist Sasha.
SASHA: Seit wir uns kennen, sind wir unzertrennlich.
AMBER: Haltet durch, ich krieg euch hier raus.
EBONY: Wenn du Sklaven willst, kommst du zu spät. Die hab ich mir ausgesucht.
AMBER: Du weißt was ich will Ebony.
EBONY: Und was bietest du für ihn?
AMBER: Gar nichts. Ich bitte dich ihn wieder frei zu lassen.
EBONY: Warum sollte ich?
AMBER: Er ist mein Freund.
EBONY: Ach so, du hast also doch nichts gegen Sklaverei. Die anderen kann ich also kriegen?
AMBER: Das kann ich leider nicht verhindern.
EBONY: Ja, da hast du vollkommen Recht. Jetzt mach, das du hier weg kommst.
Szene 22
GLEN: Habt ihr nen Problem?
BRAY: Wieso? Wir bauen noch auf.
GLEN: Du hast uns Strom versprochen.
BRAY: Wenn man unbegrenzt viel Strom herstellen will, braucht man etwas länger.
GLEN: Ihr habt eine Stunde.
BRAY: Jack, hilf mir.
JACK: Wieso fragst du nicht einfach Dal?
BRAY: Es tut mir Leid was ich vorhin gesagt habe, aber dieser Ort macht mich völlig fertig. Du musst es schaffen, dass das Teil funktioniert.
JACK: Und was ist, wenn ich es nicht schaffe?
BRAY: Wenn wir nichts zum tauschen haben, sind wir für die Locos Freiwild. Das ist ja wohl klar.
Szene 23
CLOE: Müssen wir den anderen nicht sagen, das wir abhauen?
ZANDRA: Dafür müssten wir sie erstmal finden.
KC: Aber warum willst du denn weg?
ZANDRA: Weil das hier ein Irrenhaus ist.
KC: Ich bleib hier.
ZANDRA: Mach doch und wenn du Lex siehst, sag ihm, er kann mich mal. LEx! Liebling! Was ist passiert? Wer hat das getan? Was ist passiert?
Szene 24
AMBER: Wir arbeiten für euch, aber nicht als Sklaven, um die Schulden zurück zu zahlen. Wir beschaffen Lebensmittel, holen Wasser, alles.
EBONY: Du fängst an mich zu nerven.
AMBER: Nenn mir deinen Preis.
EBONY: Würdest du mir mal verraten, was an diesem Dal so besonders ist. Kann er Breakdancen?
AMBER: Ich hab dir doch gesagt, das er mein Freund ist. Hast du keine Freunde?
EBONY: Freundschaft gibt es nicht. Also verschwinde, kappiert? Oder soll ich mir noch ein paar von deinen kleinen Ratten schnappen? Du gehörst hier
nicht her. Na los, warum kriechst du nicht in dein Liebesnest zurück? Du musst ihm doch sicher noch den Rücken kraulen?
AMBER: Du meinst Bray? Bist du etwa eifersüchtig Ebony?
EBONY: Glaubst du denn, dass du dann immer noch hier wärst?
RYAN: Ich hab hier was. Dafür kriegen wir Dal.
EBONY: Und was? Und was ist das?
RYAN: Das sind zehntausend Piepen. [ALLE LACHEN] Du kannst nachzählen, wenn du es mir nicht glaubst.
AMBER: Das war gut gemeint Ryan, aber Geld nützt hier keinem was. Komm.
Szene 25
BRAY: Lex?
LEX: Das ist alles nur deine Schuld, hättest du auf mich gehört...
BRAY: Was ist passiert? Wer war das?
LEX: Das ist doch vollkommen egal und du wirst der nächste sein. Kriegst du das endlich in dein Spatzenhirn rein? Ich meins ernst. Wir kommen hier
nicht raus. Auf alle Fälle nicht lebendig.