Episode 1x23
Szene 1
LEX: Halt die Klappe Ryan.
RYAN: Ich hab gar nichts gesagt.
LEX: Du isst zu laut.
RYAN: Du weißt, ich bin der beste Mann als Trauzeuge für deine Hochzeit.
LEX: Ryan! Erstens, wieso Bester? Du kannst nicht behaupten, dass ich hier ne riesen Auswahl hätte. Zweitens: Mann? Bist du schon erwachsen? Drittens:
Hochzeit? Welche Hochzeit? Eine Hochzeit wird’s nicht geben.
RYAN: Aber, du und Zandra?
LEX: Die Sache mit Zandra ist abgehackt.
RYAN: Aber ich dachte, dass du....
LEX: Lass es. Es macht Krach und du kriegst davon Kopfschmerzen.
RYAN: Dann willst du wahrscheinlich auch kein Geschenk. Vielleicht schenk ich Zandra was.
LEX: Tu das.
RYAN: Was gefällt ihr denn?
LEX: Ist mir total egal.
RYAN: Maskara?
LEX: Die hat soviel Maskara, dass sie sich die Augen zukleistern kann.
RYAN: Vielleicht hätte sie gerne noch mehr.
LEX: Ryan. Erstens: Du hast keinen blassen Schimmer von Frauen. Zweitens: Zandra ist mir total Schnuppe. Du kannst sie ja heiraten, wenn du willst.
Sie und ich, das war mal. Und Drittens: Wirst du nie `ne Frau finden. Hier sieht’s aus wie im Schweinestall und deine Füße stinken. - Na toll. Kann mal
irgendjemand das Geplärre abstellen?
RYAN: Also erstens: Alles weißt du auch nicht. Und zweitens: Wieso schenkst du Zandra Blumen, wenn du sie abgeschrieben hast? Und drittens: Hab ich
Hunger.
Szene 2
CLOE: Wow.
Szene 3
AMBER: Hast du Bray gesehen?
SALENE: Nein.
TAI-SAN: Du klingst so gereizt Salene. Entspann dich.
SALENE: Ich bin entspannt.
AMBER: Hey, Cloe. Ist was?
CLOE: Trudy ist weg, Amber.
AMBER: Weg?
CLOE: Das hat sie dagelassen.
AMBER: Der ist an Brady.
PATSY: Die Kleine kann doch gar nicht lesen.
AMBER: Liebe Brady. Du hast etwas besseres verdient, darum gehe ich fort. Ich bin vielleicht kein schlechter Mensch, aber ich bin eine schlechte Mutter.
Dir wird es ohne mich besser gehen. Frag die andern. Ich weiß, dass man sich um dich kümmern wird. In Liebe, Trudy. P.s.: Das alles ist nicht deine Schuld,
sondern meine. Leb wohl.
SALENE: Sie hat ihr Baby verlassen?
BRAY: Wer hat Wachdienst? Man kann hier einfach so reinmarschieren. Hallo?
PATSY: Trudy ist weg.
LEX: Gut.
AMBER: Aber sie hat Brady hiergelassen.
LEX: Na phantastisch. Dann können wir uns mit dem Balg rumschlagen.
AMBER: Du? Als ob du schon mal nen Finger für die Kleine gerührt hast. Der liebe Onkel Lex. Vergiss es. Cloe? Wir müssen Jack und Dal sagen, was
passiert ist. Hol sie bitte her. Andere möchten auch noch was essen, Lex.
LEX: Der König der Löwen isst bis er satt ist, Amber. Dann kommen die Jüngeren dran. Und die Weibchen kriegen das, was übrig bleibt.
AMBER: Wo hast du denn diesen Quatsch her?
RYAN: Ist noch was da?
SALENE: Du kannst meins haben. Ich hab keinen Hunger.
Szene 4
JACK: Du willst also doch mitmachen, he?
CLOE: Jack.
JACK: Ach du. Ich dachte, es wär Dal.
CLOE: Trudy ist gegangen.
JACK: Tja. Ach, wenn du Dal sehen solltest, sag ihm bitte, dass alles in Ordnung ist. Alles läuft sehr gut.
Szene 5
TRUDY: Ich habe Angst.
DAL: Bereust du’s?
TRUDY: Nein.
DAL: Wegen Brady?
TRUDY: Sie braucht mich nicht.
DAL: Du bist ihre Mutter.
TRUDY: Ich will nicht darüber reden.
DAL: Tut mir Leid.
TRUDY: Ich will das alles vergessen, was gewesen ist. Ich fange jetzt ein neues Leben an. Und ich werde es solange suchen, bis ich es finde. Du wirst
ihnen fehlen.
DAL: Nicht sehr lange.
TRUDY: Und Amber?
DAL: Hey, es gibt auch Dinge, über die ich nicht reden will. Abgemacht?
TRUDY: Abgemacht.
DAL: Du sagst, du fängst ein neues Leben an?
TRUDY: Tu ich auch. Weißt du, was das ist?
DAL: Eine Karte?
TRUDY: Mmh. Komm mit.
Szene 6
AMBER: Wer hat sie zuletzt gesehen? Wer hatte gestern Nacht Wachdienst?
RYAN: Dal.
AMBER: Dann muss er sie doch gesehen haben. Wo ist er überhaupt?
BRAY: Also als ich kam hab ich ihn nicht gesehen.
AMBER: Jack. Dal sollte gestern Abend Wache halten und dir nicht bei der Windmühle helfen. Er kann nicht einfach seine Wache sausen lassen, das geht
nicht.
JACK: Wieso? Ich dachte, er wär bei dir.
AMBER: Nein. Oh nein. Sie sind zusammen weg.
JACK: Was? Dal ist weg?
PATSY: Mit Trudy.
BRAY: Nimmt mir einer Brady ab?
AMBER: Sie können noch nicht weit sein.
BRAY: Wo könnten sie denn hinwollen? Haben sie euch irgendwas gesagt?
LEX: Lass sie doch abhauen.
AMBER: Wir können sie doch nicht einfach abhauen lassen. Wie denkst du dir das?
RYAN: Die können überall sein. Die sind schon lange weg.
LEX: Wo willst du denn suchen?
AMBER: Ich weiß es nicht. Bray?
LEX: Ja. Irgendeine Idee, du Superheld?
BRAY: Nein.
LEX: Was habt ihr denn? Wir können doch froh sein, dass Trudy weg ist.
RYAN: Sie war schon ziemlich nervig, oder?
LEX: Sie hat von Anfang an nur Ärger gemacht.
AMBER: Und was ist mit Dal?
TAI-SAN: Er ist groß genug Amber. Er muss seinen eigenen Weg gehen. Genau wie Trudy.
AMBER: Sie soll ihren eigenen Weg gehen?
TAI-SAN: Das ist ihr Schicksal. Sie muss ihn gehen, Amber. Du kannst es nicht ändern.
AMBER: Wäre sie ihren eigenen Weg gegangen, dann wäre sie jetzt nicht mehr am Leben, falls du dich erinnert.
TAI-SAN: Vielleicht wäre das besser für sie. Irgendwann wird sie wiedergeboren mit einem anderen Schicksal. Lass sie gehen.
CLOE: Vielleicht wird sie als Huhn wiedergeboren.
LEX: Dann wär sie wenigstens zu etwas zu gebrauchen.
AMBER: Wir können sie nicht einfach im Stich lassen.
SALENE: Du kannst niemanden zwingen hierzubleiben, wenn er nicht will, Amber.
AMBER: Na gut. Wenn die Mehrheit das für richtig hält. Los geht’s. Wir haben `ne Menge zu tun. Salene. Kümmerst du dich um Brady?
SALENE: Ja, wenn mir jemand hilft.
AMBER: Gut Problem. Jack. Geht’s mit der Turbine auch ohne Dal?
JACK: Ja klar. Dazu brauche ich Dal doch nicht.
AMBER: Gut. Das wäre geregelt. Ich muss aufräumen.
PATSY: Wenn ich wieder auf die Welt komme, dann möchte ich was ganz schönes sein. So`n Pfau. Der ist klasse.
JACK: Die Männchen sind schön. Die Weibchen sind eher langweilig.
LEX: Ich glaube, ich komm als Tiger wieder. Nicht Tai-San?
TAI-SAN: Also ich finde, ein Hamster würde viel besser zu dir passen.
Szene 7
BRAY: Alles klar?
AMBER: Was soll die Frage?
BRAY: Ich dachte, vielleicht bist du wütend.
AMBER: Bin ich aber nicht. Ok?
BRAY: Gut, wenn du das sagst.
ZANDRA: Amber. Hast du Patsy und Cloe gesehen?
AMBER: Nein. Hab ich nicht. Ich hab sie nicht gesehen.
ZANDRA: Schon gut. Jetzt komm mal wieder runter. Die zwei sollen mir helfen, aber ich kann sie nirgends finden.
AMBER: Tut mir Leid, aber ich kann nicht alles wissen. Und ich kann mich auch nicht um alles kümmern. Ich bin nicht ihre Mutter. Kapiert?
ZANDRA: Reg dich ab. Ich frag jemand anderen.
AMBER: Verdammt. Er hat mir nicht mehr vertraut. Dal meine ich. Am Anfang waren wir wie Bruder und Schwester. Er hat mir Mut gemacht. Mehr als ein Mal.
Er wollte nicht herkommen. Ich hab ihn überredet. Und jetzt ist er weg. Er wird mir fehlen.
BRAY: Ich weiß.
AMBER: Er hat sich nicht verabschiedet. Nicht mal `ne Nachricht hinterlassen. Und ich dachte, ich wär so clever.
BRAY: Das haben wir beide gedacht.
AMBER: Ja. Tut mir Leid. Bei dir ist es die Sache mit Trudy.
BRAY: Nein. Das mit Trudy und mir ist was völlig anderes. Im Ernst.
AMBER: Aber dir geht’s nicht gut.
BRAY: Ja. Aber nicht, weil ich sie vermisse.
AMBER: Warum dann?
BRAY: Weil ich’s nicht tue. Als ich hörte, dass sie weg war, war ich erleichtert. Ich war froh. Ich bin nicht sehr stolz auf diese Gefühle.
AMBER: Wir sind schon zwei, mmh?
BRAY: Ja.
Szene 8
TRUDY: Wo warst du denn? Das hat ja Ewigkeiten gedauert.
DAL: Die Gegend ist echt `n Supermarkt. Guck mal. Eier, Pilze, Kartoffeln. Das wird `n richtiges Picknick.
TRUDY: Und wo hast du die Eier gefunden?
DAL: Enten.
TRUDY: Und die kann man essen?
DAL: Natürlich kannst du das.
TRUDY: Woher weißt du das denn alles? Verstehe. Du möchtest nicht darüber sprechen.
DAL: Nein. Schon ok. Die Campingtricks haben mir meine Eltern beigebracht. Jeden Sommer sind wir auf`s Land gefahren. Ich fand`s toll.
TRUDY: Siehst du. Du kannst dich wenigstens durchschlagen.
DAL: Das ist doch gar nichts. Ich kann auch angeln. Ich bring’s dir bei.
TRUDY: Danke. Ich hab noch viel zu lernen. Gut. Womit fangen wir an? Bauen wir uns eine Hütte?
DAL: Wir können hier nicht bleiben. Wir sind zu nah an der Stadt. Zeig mir mal den Plan. Wir sind hier.
TRUDY: Was? Erst? Meine Füße fallen mir jetzt schon ab.
DAL: Wir sollten nach dem Essen in die Richtung gehen. Wir sind hier nicht sicher.
TRUDY: Ich hab mich noch nie sicher gefühlt.
DAL: Hier ist es aufjedenfall nicht so gefährlich, wie in der Stadt. Auf dem Land kann man Gemüse anbauen und Tiere halten. Ohne Angst zu haben, dass
was passiert.
TRUDY: Aber, wo sollen wir nun hin?
DAL: Das weiß ich noch nicht. Irgendwo hin. Was machst du denn?
TRUDY: Naja, wenn man nach neuen Welten sucht braucht man von der alten doch keine Karte mehr.
DAL: Das ist die richtige Einstellung. Und jetzt brutzeln wir die Enteneier.
Szene 9
SALENE: Und damit ihr kein Leid geschieht wurde die kleine Prinzessin hinaus in den Wald geschickt, wo sie von einer guten Fee aufgenommen wurde. Sie
wuchs heran und mit der Zeit vergass sie ihre leibliche Mutter. Und lebte glücklich, bis an ihr Lebensende. Jetzt wird alles gut, nicht? Alles wird gut.
Szene 10
LEX: Was machst du da?
RYAN: Ich such was.
LEX: Geht das nicht woanders?
RYAN: Ich wird ja wohl noch was suchen dürfen.
LEX: Ja. Aber übertreib`s nicht. Ich find diese rumkramerei ziemlich ätzend.
RYAN: Tut mir Leid, aber es muss hier irgendwo sein.
LEX: Was suchst du denn überhaupt?
RYAN: Einen Ohrring.
LEX: Einen Ohrring?
RYAN: Der zu dem hier passt. Naja fast.
LEX: Und wozu?
RYAN: Ein Geschenk für Zandra. Ob sie die mag?
LEX: Keine Ahnung.
RYAN: Ich denk, du kennst die Frauen.
LEX: Ja und wenn schon. Los, halt mal hoch. Komm her. Hier sollte mal jemand aufräumen und Ordnung schaffen. Klare Aussagen machen. Unser Leben ist
schlaff und langweilig. Zuviel Hausarbeit, Gefühle, Versammlungen. Zu wenig Aktion.
RYAN: Nicht so hart Lex.
LEX: Was ist los mit dir Ryan? Ist das schon zuviel für dich? Sieh dich doch an. Du bist ne richtige Memme geworden. Suchst Ohrringe für Mädchen aus,
hä, hä, hä?
RYAN: Ich würd aufpassen Lex, oder du hast bald keine Freunde mehr.
Szene 11
ZANDRA: Wenn du gekommen bist, um mich anzuschreien kannst du gleich wieder gehen, Ryan. Mein Bedarf für heute ist echt gedeckt.
RYAN: Ich hab `n Geschenk für dich. Sie passen nicht ganz zusammen.
ZANDRA: Oh Ryan. Das ist lieb von dir. Vielen Dank.
RYAN: Magst du sie?
ZANDRA: Sie sind wunderschön. Ach. Warum kann Lex nicht so sein, wie du. So aufmerksam.
RYAN: Keine Ahnung.
ZANDRA: Ich versteh`s einfach nicht. Mal ist er nett, dann wieder eiskalt. Ich weiß nie, woran ich bei ihm bin.
RYAN: So ist er.
ZANDRA: Ich kann mich nicht auf ihn verlassen, so wie auf die. An dich kann man sich anlehnen. Du bist wie ein Fels.
RYAN: Lex sagt, ich finde nie `ne Freundin, weil ich von Frauen keine Ahnung hab und weil meine Füße so stinken.
ZANDRA: das mit den Füßen ist `n Argument, aber wenn du dich mal zurecht machen würdest. Weißt du was? Ich wird das in die Hand nehmen. Zieh die Hose
aus.
RYAN: Hä?
ZANDRA: Komm. Probier die mal an. Die war eigentlich für Lex, aber für den ist sie viel zu schade. Was hast du? Ach, keine Angst. Ich guck schon nicht. Ach,
mal was anderes. Lex kann sich nicht schnell genug ausziehen, wenn er bei mir ist. Irgendwas stimmt nicht mit ihm. Meinst du, es hat was mit Tai-San zu tun?
Ich dachte, er wär nicht ihr Typ. Der soll ja nicht glauben, ich wär eifersüchtig. Bist du fertig?
RYAN: Gleich.
ZANDRA: Sag mir mal, wie du diese Parfums findest. Riech mal. Nights of Passion. Wie findest du’s?
RYAN: Riecht gut.
ZANDRA: Und das hier? Forever. Und jetzt das hier. Komm Ryan. Ich krieg `nen steifen Hals. Blizz. Welches gefällt dir am besten?
RYAN: Ich, ich weiß nicht.
ZANDRA: Oh, ich auch nicht. Willst du noch mal riechen?
RYAN: Ja.
ZANDRA: Ok. Weißt du was? Die Hose steht dir echt gut. Diesmal fängst du mit Blizz an.
Szene 12
SALENE: Also, wenn ich das Zubett bringen übernehme, und mich nachts um sie kümmern würde, dann wär’s gut, wenn ich noch jemanden hätte, der mir tagsüber
hilft. Cloe wird sie füttern, und...
BRAY: Hi. Alles ok?
SALENE: Ja.
BRAY: Ich wollte mich bei dir bedanken.
SALENE: Ich tue es für Brady. Nicht für dich, Bray.
BRAY: Ja klar. Gut. Dann gehe ich jetzt wieder. Wenn ich was für dich tun kann, sag Bescheid.
SALENE: Wo waren wir stehengeblieben? Patsy, wie wär’s wenn du mit ihr am Vormittag spazieren gehst, und ich am Nachmittag. Jetzt, wo Trudy nicht mehr da
ist müssen wir alles dafür tun, dass Brady sich bei uns wohlfühlt. Die Kleine muss sich ja erst an uns gewöhnen. Nicht wahr, mein Schatz? Hast du Hunger?
Tante Cloe hat hier etwas Milch für dich.
CLOE: Ich hab was ganz besonderes gemacht. Eine von den Hennen hat ein Ei gelegt. Hier ist ein Rührei für sie.
SALENE: Ich glaub, dafür ist sie noch ein bisschen zu klein, Cloe. Aber in ein paar Monaten ist sie bestimmt schon soweit. Möchtest du sie füttern?
Szene 13
TAI-SAN: Ich glaube, ich habe mich geirrt.
LEX: Ach ja? Ich wusste doch, dass du irgendwann vernünftig wirst.
TAI-SAN: Du willst schon in diesem Leben ein Hamster sein. Nicht erst im Nächsten. Schade, dass Dal nicht mehr da ist. Er könnte dir ein Hamsterrad
bauen.
LEX: Sehr komisch.
TAI-SAN: Finde ich auch. Du hast soviel negative Energie, Lex.
LEX: Tja, wir wissen ja, woher das kommt, oder?
TAI-SAN: Das überträgt sich auf die ganze Gruppe. Wie eine Krankheit. Ich könnte es kanalisieren.
LEX: Das glaube ich auch.
TAI-SAN: Ich dachte da eigentlich mehr an Yoga. Sehr entspannend.
LEX: Nein, danke. Da lauf ich lieber.
Szene 14
TAI-SAN: Feng-Shui
AMBER: Was?
TAI-SAN: Die Energien in diesen Raum. Unglück fließt rein und Glück fließt raus. Wir müssen die Möbel umstellen. Ryan. Hilfst du mir mit dem Tisch? Er
steht falsch. Kommt schon. Steht auf. Los. Und der kommt an die Wand.
Szene 15
LEX: Guckt mal, was ich gefunden habe.
Szene 16
TRUDY: Was meinst du?
DAL: Die sehen ok aus. Aber ich bin lieber vorsichtig.
TRUDY: Das sind jedenfalls keine Locos.
DAL: Ich seh auch keine Waffen.
TRUDY: Oh ich hab zwar keine Ahnung, was die da auf dem Feuer haben, aber es riecht himmlisch.
Szene 17
ZANDRA: Ryan. Das sind ja die Ohrringe, die du mir geschenkt hast.
SALENE: Er muss alles durchgewühlt haben.
KC: Ich wollte es gegen Essen tauschen. Ich bin fast verhungert.
BRAY: Du hättest fragen können.
KC: Und ihr hättet mir was gegeben?
AMBER: Vielleicht schon.
KC: Das glaubt ihr doch selbst nicht.
AMBER: Wie heißt du?
KC: KC.
BRAY: Pass mal auf, KC. Diebe können wir hier nicht gebrauchen.
TAI-SAN: Wahrscheinlich warst du die negative Energie.
CLOE: Was machen wir jetzt mit ihm?
JACK: Die Hand abhacken.
AMBER: Jack.
PATSY: In den Käfig sperren.
ZANDRA: Rausschmeißen.
RYAN: Ihn ordentlich verdreschen.
LEX: Augenblick mal. Hättest du Lust, bei mir einzusteigen?
ALLE: Was?
LEX: Wir haben genügend Platz, jetzt, wo Trudy und Dal nicht mehr da sind.
PATSY: Und Paul.
LEX: Der Kleine ist clever. Er hat alle Zimmer durchgeschnüffelt und keiner hat was gemerkt, außer mir. Wir brauchen jemanden wie ihn. Weicheier haben
wir schon genug.
AMBER: Wie wär’s KC? Willst du zu uns?
SALENE: Amber.
KC: Ja. Das wär cool.
AMBER: Gut. Dann stimmen wir jetzt ab.
JACK: Der klaut unsre Sachen und haut ab.
KC: Nein. Mach ich nicht.
LEX: Sicher nicht. Denn wenn er das macht, bricht ihm Ryan das Genick.
AMBER: Wer ist dafür, dass er bleibt?
LEX: Ihr seit doch sonst immer so nett.
AMBER: Jack?
JACK: Bin ich blöd?
AMBER: Willkommen bei den Mallratten, KC.
JACK: Ihr habt sie nicht alle.
Szene 18
MÄDCHEN: Susannah!
DAL: Sie haben uns gesehen. Trudy! Wo gehst du hin?
TRUDY: Ich kann nicht mein Leben lang immer nur wegrennen. Dies ist der sicherste Ort, den ich je gesehen habe.
DAL: Na schön.
TROY: Willkommen Freunde. Oh, wir haben zwar nicht viel, aber was wir haben werden wir gern mit euch teilen.
Szene 19
LEX: Sag mal hast du nicht heute Wachdienst?
RYAN: Ich geh ja schon.
LEX: Na hoffentlich. Hey, du verpestest hier die Luft. Von dem Gestank kann man ja ohnmächtig werden.
RYAN: Klar. Du musst es ja wissen, der Experte zum Thema Frauen.
LEX: Was ist denn das überhaupt? Parfum oder was?
RYAN: Eau de Cologne.
LEX: Entsetzlich.
RYAN: Mir ist es eben nicht egal, wie ich rumlaufe. Gute Nacht. Schlaf gut. Lass dich nicht von den Flöhen beißen.
LEX: Du hast trotzdem keine Freundin. Du wirst auch nie eine kriegen. Du bist n Loser. - Haleluja.