Episode 1x21
Szene 01
[BRADY SCHREIT]
Szene 02
SALENE: Trudy? Trudy?
Szene 03
LEX: Morgen.
RYAN: Morgen.
LEX: Wie war die Nacht?
RYAN: Alles in Ordnung, bei dir auch?
LEX: Ja. Oh ja.
Szene 04
CLOE: Vielleicht ist er weggelaufen um nach anderen tauben Kindern zu suchen, um sie herzubringen.
PATSY: Ach Quatsch. Er ist weg, weil Lex so gemein zu ihm war. Ich will zu meinem Bruder.
CLOE: Wein doch nicht. Hör mal, wollen wir nicht nachsehen, ob eine der Hennen schon Eier gelegt hat? Bestimmt Henrietta, oder?
PATSY: Und Clara, Clara ist die Beste.
CLOE: Wir sehn nach, ja? Komm Bob.
Szene 05
SALENE: Hi.
BRAY: Was machst du da?
SALENE: Ich versuch Brady zu füttern. Die arme Kleine.
BRAY: Weiß Trudy davon?
SALENE: Der ist das völlig egal.
BRAY: Bist du sicher?
SALENE: Sie ist überfordert mit der Kleinen.
BRAY: Sie kann nichts dafür Salene, es geht ihr nicht gut.
SALENE: Ja ich weiß, trotzdem. Bei mir bist du viel lieber, nicht Mäuschen? Ich wär ne viel bessere Mutter.
BRAY: Wo ist Trudy?
SALENE: Keine Ahnung, noch im Tiefschlaf nehm ich an.
CLOE: Henrietta hat uns ein Ei zum Frühstück gelegt.
PATSY: Ich glaube nicht, das es Henrietta war. Ich glaube, es war Clara.
SALENE: Wirklich nur eins?
PATSY: Ja, wir dachten, wir geben es Trudy.
CLOE: Sie ist doch krank.
SALENE: Ja, ich glaube sie, hat darauf jetzt keinen Appetit.
Szene 06
BRAY: Trudy? Trudy wach auf. Trudy? Trudy! Oh nein. Salene!
Szene 07
BRAY: Salene komm her, schnell!
Szene 08
SALENE: Hier halt mal.
Szene 09
SALENE: Was ist denn, was ist los?
BRAY: Ich krieg sie nicht wach, hier.
SALENE: Schlaftabletten?
BRAY: Sie hat versucht sich umzubringen, sie muss wach werden.
SALENE: Verstehe. Komm schon Trudy, wach auf! Lass den Quatsch!
BRAY: Salene!
SALENE: Ist doch wahr. Die macht doch nur Theater.
BRAY: Trudy, kannst du mich hören?
PATSY: Stirbt sie denn jetzt?
BRAY: Nicht, wenn ich es verhindern kann. Hol Dal, vielleicht kann er uns helfen.
PATSY: Ja.
AMBER: Was ist denn hier los?
Szene 10
JACK: Die Batterien sind alle leer.
DAL: Da sind doch tausende Batterien draußen in den Autos.
JACK: Ja, aber die sind auch leer, wenn man die irgendwie aufladen könnte. Dann könnte man echt was aus dem Schuppen machen.
DAL: Ein Auto lädt seine Batterie auf, wenn es fährt, oder?
JACK: Ja, aber mit ner leeren Batterie können wir kein Auto starten.
DAL: Brauchen wir vielleicht gar nicht. Wir müssen nur die Lichtmaschine zum laufen bringen und die lädt dann die Batterie auf.
JACK: Stimmt.
PATSY: Dal! Dal komm schnell.
DAL: Warum?
PATSY: Wegen Trudy. Sie hat Tabletten geschluckt und wacht nicht mehr auf.
JACK: Dal!
Szene 11
DAL: Wieviel hat sie geschluckt?
AMBER: Das wissen wir nicht. Wir wissen nicht, ob das Glas voll war.
BRAY: Was sollen wir tun Dal?
DAL: Sie aufwecken, wenn wir das schaffen.
SALENE: Und wenn wir das nicht schaffen?
DAL: Ich weiß auch nicht. Dann fällt sie in ein Koma, oder bekommt einen Hirnschaden.
JACK: Oder stirbt.
SALENE: Oh nein.
PATSY: Sie wird sterben! Sie wird sterben!
AMBER: Nein. Das wird sie nicht, dafür werden wir schon sorgen. Du gehst jetzt zurück in die Küche und hilfst Cloe mit Brady, ja?
PATSY: Ist gut.
BRAY: Sie reagiert überhaupt nicht.
DAL: Wir müssen sie zum gehen bringen.
BRAY: Gut, Trudy komm schon. Aufstehen.
SALENE: Wach auf Trudy. Wach auf!
BRAY: Dal, geh auf die andere Seite. Und eins, zwei, hoch.
DAL: Mann ist die schwer.
BRAY: Komm Trudy, gehen. Gehen.
SALENE: Komm schon Trudy, gehen.
Szene 12
RYAN: Lex?
LEX: Ja mein Freund?
RYAN: Was machst du denn da?
LEX: Ich zieh mich an, siehst du doch.
RYAN: Ich versuche hier zu schlafen. Ich hab ne harte Nacht hinter mir.
LEX: Na und? Ich sag dir jetzt mal was. Entweder hast du's, oder nicht. Ich habs zum Glück.
RYAN: Ich glaube Ebony war da andere Meinung, oder?
LEX: Na und? Was interessiert mich denn Ebony?
RYAN: Bei Zandra konntest du auch nicht landen. Großmaul.
Szene 13
SALENE: Ja, sie läuft. Los weiter Trudy, du schaffst es.
BRAY: Ja, toll Trudy, so ist es gut. Mach weiter. Links, rechts, beweg deine Füße. Du schaffst es.
DAL: Sie wird mir zu schwer. Ich brauch ne Pause.
BRAY: Ok, setz sie ab. Vorsichtig. Nicht Trudy, nicht wieder einschlafen.
AMBER: Vielleicht trinkt sie hiervon was.
BRAY: Was ist das?
AMBER: Salzwasser.
SALENE: Igitt. Und wozu ist das gut?
AMBER: Sie soll sich übergeben.
DAL: Gute Idee, den Magen entleeren.
AMBER: Komm Trudy, du musst das trinken.
TRUDY: Nein, ich will nicht.
AMBER: Komm, versuch es.
BRAY: Bitte Trudy.
TRUDY: Nein, lasst mich in Ruhe.
AMBER: Trudy, runter damit.
Szene 14
BRAY: Gut gemacht Trudy. [TRUDY ÜBERGIBT SICH]
JACK: Ach, Mädchen. Die sind doch alle nicht normal.
RYAN: Wer?
JACK: Alle, ich sag dir was Ryan. Finger weg, machs wie ich, werde Wissenschaftler.
Szene 15
LEX: Morgen. Oh wie seht ihr denn aus? Jemand gestorben?
AMBER: Ja, fast.
LEX: Hä?
BRAY: Trudy. Sie hat Schlaftabletten geschluckt.
LEX: Was? Die Arme. Wird sie durchkommen?
BRAY: Wir hoffen es.
ZANDRA: Tu doch bloß nicht so. Wolltest sie doch immer rauswerfen.
LEX: Augenblick, ich wollte aber nicht, das sie stirbt.
AMBER: Ach nein? Das überrascht mich.
LEX: Warum wollte sie denn sowas tun?
AMBER: Denk mal darüber nach.
ZANDRA: Das war das Dümmste, was sie tun konnte. Kein Mann ist das wert.
SALENE: Ich glaube nicht, dass sie sich wirklich umbringen wollte. Ich glaube sie wollte uns testen.
AMBER: Was wollte sie testen?
SALENE: Na ob wir uns schuldig fühlen.
TAI-SAN: Emotionale Erpressung.
SALENE: Nennt man das denn so?
TAI-SAN: Für mich war das eher ein Hilferuf, aber das sind ja die meisten Selbstmordversuche.
AMBER: Ist das dein Fachgebiet?
LEX: Sie hat viele Fachgebiete. Nicht Tai-San?
SALENE: Also ich finde das ziemlich mies von ihr. Uns allen so einen Schreck einzujagen.
AMBER: Klar, das du sowas sagst. Wir wissen doch warum sie es getan hat.
SALENE: Gibst du mir etwa die Schuld dafür?
AMBER: Nein, du kannst ja nichts dafür, dass du in Bray verliebt bist.
ZANDRA: Hey Amber, das ist echt nicht fair sowas zu sagen.
AMBER: Sie kann nichts dafür, er hat sich unmöglich verhalten. So wie du Trudy behandelt hast, da musste sie sich zwangsläufig Hoffnungen machen.
BRAY: Ich habe ihr nie irgendwas versprochen. Außer das ich mich um sie und das Baby kümmere. Das ist alles.
AMBER: Ach komm schon. Erzähl mir doch nichts. Du hast ihr was vorgemacht, diese ganze Nummer: Ich bin so selbstlos und gut, ich bin ein
wundervoller Mensch.
BRAY: Hätte ich sie einfach zurück lassen sollen? Sie war schwanger.
AMBER: Du hast sie hergebracht. Du hast die Verantwortung für sie übernommen und du hast sie im Stich gelassen. Du hast sie verletzt, darum hat sie
versucht sich umzubringen.
LEX: Gratuliere Amber, das hat gesessen.
Szene 16
AMBER: Wie geht es ihr?
DAL: Noch genauso.
AMBER: Sowas dummes. Als hätten wir nicht schon genug Probleme. Ich wollte eigentlich Paul suchen.
DAL: Mach das ruhig, ich bleib hier. Für den Fall, das sich irgendwas tut.
AMBER: Wir können uns ja abwechseln.
DAL: Nein, das macht mir nichts. Geh nur.
AMBER: Hi Jack.
JACK: Oh, hi. Sie wird doch nicht sterben, oder?
AMBER: Nein wird sie nicht, bestimmt nicht.
JACK: Klasse, äh Dal.
DAL: Ja?
JACK: Ich hab nachgedacht. Über die Idee von vorhin.
DAL: Welche?
JACK: Du weißt schon, die mit den Batterien.
DAL: Jetzt nicht Jack.
JACK: Ich dachte nur, dass du..
DAL: Jack! Jetzt nicht. Ich kann mich darum jetzt nicht kümmern.
JACK: Na gut, dann, dann versuch ichs eben allein, ok?
DAL: Ja, ok. Tu das ruhig.
AMBER: Dal, du bist nicht schuld an Trudys Zustand.
DAL: Aber die Tabletten hatte sie doch von ..
AMBER: Das Antibiotikum hatte sie auch von dir. Du hast ihr das Leben gerettet.
DAL: Wenn ich nur alles weggeschlossen hätte. Meine Eltern haben immer gesagt, mit Medikamenten muss man vorsichtig sein. Ich war nicht vorsichtig
genug.
Szene 17
LEX: Bray hat ja selber Schuld, wenn der Frauen so behandelt.
TAI-SAN: Wie behandelt Lex?
LEX: Ihr wisst schon, wenn er mit ihnen rumspielt.
ZANDRA: Du meinst, wenn er sie mit anderen betrügt.
LEX: Ja, ja.
ZANDRA: Du würdest so etwas natürlich nicht tun, nicht Lex?
LEX: Äh ich meine mit dem Kind und so.
ZANDRA: Es ist nicht sein Kind.
LEX: Das nicht ..
ZANDRA: Und er hat ihr auch nie einen Heiratsantrag gemacht.
LEX: Nein.
ZANDRA: Was meinst du Tai-San? Wie würdest du nen Typen finden, der ne Freundin hat, und ständig versucht mit ner anderen rumzumachen?
TAI-SAN: Ich glaube die Leute machen sich zu viele Gedanken, oder Lex?
LEX: Ja stimmt, ja. Ja das stimmt.
ZANDRA: Das ich nicht lache.
LEX: Du hast deshalb doch so ein Theater gemacht. Wenn du nicht so verbissen gewesen wärst.
ZANDRA: Ach komm. Du hättest mich nie geheiratet. Das hast du nur so gesagt.
LEX: Vielleicht hab ich meine Meinung geändert. Vielleicht hab ichs einfach nicht mehr nötig.
ZANDRA: Ach nein, das ist die einzige Chance an dein Ziel zu kommen.
LEX: Wer sagt das?
ZANDRA: Das weiß ich. Ich meine, sieh dich doch an. Wer will dich schon?
Szene 18
SALENE: Bray?
BRAY: Hi.
SALENE: Was machst du da?
BRAY: Ich pack meine Sachen.
SALENE: Tu das nicht, bitte geh nicht. Ich bin genauso verantwortlich wie du.
BRAY: Nein. Nein, du musst dir keine Vorwürfe machen.
SALENE: Das tu ich aber. Ich hab auch nichts mehr dagegen, wenn du dich um Trudy und das Baby kümmerst. Aber bitte geh nicht fort.
BRAY: Ich will nur Paul suchen und sehen, ob ich ein paar Lebensmittel finde.
SALENE: Du verlässt mich nicht?
BRAY: Nein. Ich komme wieder, ehrlich.
SALENE: Dann komm ich mit dir, ok?
BRAY: Nein. Salene, es ist zu gefährlich da draußen.
SALENE: Ich könnte dir doch helfen.
BRAY: Es ist besser, wenn ich allein gehe.
SALENE: Du triffst dich doch mit ihr, oder?
BRAY: Was? Mit wem?
SALENE: Mit dieser Ebony.
BRAY: Nein. Ich treff mich mit niemandem. Das hab ich mir jedenfalls vorgenommen.
SALENE: Ok, aber sei vorsichtig.
BRAY: Bin ich, keine Angst.
SALENE: Gibst du mir einen Kuss?
Szene 19
JACK: Diese blöden Mädchen.
RYAN: Was ist das?
JACK: Ach, ich versuch gerade Strom zu erzeugen, um die Autobatterien aufzuladen.
RYAN: Kein Benzin mehr?
JACK: Die Autos brauchen wir nicht. Wir müssen unbedingt die Lichtmaschine zum laufen bringen. Aber wie schaff ich es, dass sich das Ding schnell
genug dreht?
RYAN: Ein Fahrrad. Du könntest treten.
JACK: Das hab ich auch schon gedacht, aber so lang kann kein Mensch treten.
RYAN: Ja, zu anstrengend wahrscheinlich.
JACK: Ja, oh ich hab noch ein paar Ideen, aber ich bin nicht sicher, ob die irgendwas taugen.
RYAN: Was sagt Dal denn?
JACK: Wieso glaubt ihr alle eigentlich, dass ich ohne Dal nichts auf die Reihe kriege? Ich schaff das auch allein, kapiert?
Szene 20
AMBER: Hier.
DAL: Oh, du bist zurück. Danke, hast du Paul gefunden?
AMBER: Nein, er hat sich einfach in Luft aufgelöst.
DAL: Er ist clever genug, er schafft das schon.
AMBER: Wie wärs, wenn du jetzt erstmal was isst? Ich halt die Stellung.
DAL: Ich will nichts essen.
AMBER: Solltest du aber. Du bist hier schon den ganzen Tag, du musst doch hunger haben.
DAL: Hab ich nicht. Ehrlich.
AMBER: Wenn du meinst. Sie wird dir das nicht danken.
DAL: Darum sitze ich hier nicht.
AMBER: Ich weiß. Trotzdem.
DAL: Schht. Sie kommt zu sich.
TRUDY: Wo bin ich?
DAL: Hi. Willkommen unter den Lebenden.
TRUDY: Was?
AMBER: Wie fühlst du dich?
TRUDY: Furchtbar.
DAL: Keine Sorge, das wird schon wieder. Wir päppeln dich wieder auf.
TRUDY: Oh nein, wieso habt ihr das gemacht? Ich wär lieber tot.
AMBER: Wärst du nicht.
TRUDY: Doch, das wär ich. Ich wär lieber tot.
AMBER: Komm setz dich.
TRUDY: Wer ist das? Bist du das Bray?
DAL: Nein, ich bins Dal.
TRUDY: Ich will zu Bray, warum ist er nicht hier?
Szene 21
LEX: Na, ausgeschlafen?
RYAN: Soll das ein Witz sein? Wie spät?
LEX: Ähm, so gegen drei.
RYAN: Ja?
LEX: Ja. Heute Nacht kriegst du wieder kein Auge zu.
RYAN: Ich kann immer schlafen. Überall.
LEX: Hab ich gemerkt.
RYAN: Und, was gibts neues? Wie läufts mit dir und Zandra?
LEX: Ach, nicht gut.
RYAN: Kommt ihr wieder zusammen?
LEX: Das ist nicht so einfach. Hey, tust du mir einen Gefallen?
RYAN: Was?
LEX: Übernimmst du heute Nacht meine Wache?
RYAN: Ich war erst letzte Nacht dran.
LEX: Ja, ich weiß. Dann bist du doch gerade in Übung. Ich lass auch was rausspringen, echt.
RYAN: Ich weiß nicht.
LEX: Komm, zuviel Schlaf ist ungesund.
Szene 22
JACK: Ein Wasserrad wär das Beste, aber der Fluss ist zu weit weg. Wir müssen irgendwas finden, was sich aus eigener Kraft dreht und dreht, wie ne
Dampfmaschine.
RYAN: Dampf?
JACK: Ja ja, das ist zu kompliziert. Dampfmaschinen brauchen Wasser, vergiss es.
RYAN: Oh. Wind.
JACK: Ja, das ist es. Na klar, ne Windmühle.
Szene 23
CLOE: Henrietta hat uns ein Ei gelegt.
PATSY: Oder Clara.
TRUDY: Was?
CLOE: Wir haben es extra für dich aufgehoben.
PATSY: Damit du wieder gesund wirst. Hoffentlich magst du Rühreier.
TRUDY: Oh, ja.
AMBER: Iss das ruhig. Es wird dir gut tuen.
TRUDY: Du redest echt schon wie meine Mutter.
AMBER: Na hör mal, irgendjemand muss ja auf dich aufpassen.
TRUDY: Danke und danke für das Ei. Ist Paul schon wieder aufgetaucht? Tut mir Leid.
Szene 24
JACK: Dal.
DAL: Ja?
JACK: Ich hab hier was für dich.
DAL: Was?
JACK: Guck doch.
DAL: Ne Windmühle?
JACK: Das perfekte Gerät um Batterien aufzuladen. Durch die Windkraft bringen wir die Lichtmaschine zum laufen, schließen sie an eine Batterie ..
DAL: Und laden sie auf, richtig? Super, ich glaub trotzdem, das deine Windmühle nicht funktioniert.
JACK: Schon klar, es geht hier ja nur ums Prinzip. Ich dachte, das du dir vielleicht noch ein paar Gedanken dazu machen willst.
DAL: Ach?
JACK: Was soll ich ein Geheimnis draus machen? Wär doch gemein von mir, oder?
Szene 25
LEX: Tai-San? Tai-San, alles ok?
TAI-SAN: Was?
LEX: Tut mir Leid.
TAI-SAN: Ich habe meditiert. Für innere Gelassenheit, würde dir auch ganz gut tun.
LEX: Ja, du kannst es mir ja beibringen.
TAI-SAN: Wenn du es wirklich willst.
LEX: Na klar will ich, und wie. Ich hätte heute Nacht Zeit.
TAI-SAN: Heute Nacht?
LEX: Ja. Ich hab Ryan gesagt, er soll für mich Wache halten.
TAI-SAN: Weshalb?
LEX: Was heißt hier, weshalb? Damit wir beide ungestört sein können. So wie letzte Nacht.
TAI-SAN: Nein. Das ist nicht nötig Lex. Heute nicht.
LEX: Aber ich dachte, nachdem was gestern los war. Das war doch nicht schlecht, oder?
TAI-SAN: War es nicht. Ja, es war nett.
LEX: Aber warum?
TAI-SAN: Das war gestern Nacht, gestern ist nicht heute.
LEX: Aber wieso denn? Ich meine du und ich?
TAI-SAN: Du und ich, sowas gibt es nicht. Ich werde dir dann rechtzeitig Bescheid sagen, ok?
Szene 26
DAL: Das schwerste ist die Segel zu bauen und zu schauen, dass das ganze nicht umkippt.
JACK: Ich dachte, wenn wir ein Fahrrad nehmen, könnten wir sie daran fest machen.
DAL: Hmm, vielleicht. Hey, ich glaub ich habs.
JACK: Was?
DAL: Weist du noch diese Schilder? Die sie immer vor den Geschäften hatten? Die sich im Wind gedreht haben?
JACK: Ja, du meinst wo man beide Seiten sehen konnte.
DAL: Ja, die sahen aus wie ein S, ungefähr so.
JACK: Damit das Ding nicht aufhört sich zu drehen.
DAL: Genau. Und wir übertragen dann die Kraft ..
ZANDRA: Hi Trudy. Gehts dir wieder besser?
JACK: Weiter Dal, weiter.
ZANDRA: Ich hab Brady mitgebracht. Ich dachte, das freut dich. Hoffentlich hast du dir keine Sorgen gemacht.
DAL: Zandra, ich glaub nicht das Trudy ...
ZANDRA: Ist ja gut. Die Kleine war echt artig, soll ich sie dir geben?
DAL: Na toll Zandra.
ZANDRA: Was war denn?
DAL: Sie kann damit nicht umgehen. Das ist zuviel für sie.
JACK: Dal, was ist mit der Windmühle?
DAL: Morgen, ich muss mich jetzt um Trudy kümmern.
Szene 27
AMBER: Du bist also wiedergekommen.
BRAY: Ich hab ein paar Sachen gefunden.
AMBER: Und? Soll ich dir auf die Schulter klopfen oder was?
BRAY: Wie gehts Trudy?
AMBER: Dreimal darfst du raten. Sie hat sich in den Schlaf geheult.
BRAY: Ich geh mal zu ihr.
DAL: Es ist nicht gut für sie, wenn du sie störst.
BRAY: Ich will sie nicht wecken, aber es muss jemand bei ihr sein.
AMBER: Dal hat den ganzen Tag bei ihr gesessen.
BRAY: Das war nett von dir Dal, dann werde ich dich jetzt ablösen.
DAL: Ich glaube, es ist besser, wenn du Trudy nicht mehr siehst.
BRAY: Was?
DAL: Sie brauch jemanden, auf den sie sich verlassen kann. Nicht jemanden der dauernd verschwindet und sie im Stich lässt. Dich braucht sie nicht.
Ok?